Heute ist der 8.06.2026 und in Tamsweg, wo die Luft nach frischem Grün riecht und die Sonne sanft auf die Wiesen scheint, passierte ein Vorfall, der die Gemüter erregt. Auf der Preber Landesstraße löste sich ein Pferdeanhänger vom Zugfahrzeug und stürzte in den angrenzenden Wald. Man kann sich das gar nicht vorstellen – der Hänger überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen. Ein Schreckensszenario für die Pferde, die sich in diesem Moment in dem Hänger befanden.

Die Feuerwehr Tamsweg wurde zunächst für einfache Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall alarmiert. Doch als die Einsatzkräfte eintrafen, erlebten sie eine ganz andere Realität. Im Inneren des Hängers waren drei Pferde eingeklemmt – zwei davon waren relativ schnell befreit, aber ein drittes Tier war schwer verletzt und konnte sich nicht selbst befreien. Man kann sich nur vorstellen, wie angespannt die Situation war. Mit hydraulischen Rettungsgeräten wurde alles daran gesetzt, das dritte Pferd zu befreien. Teile des Hängers wurden entfernt, um Platz für die Rettung zu schaffen. Nach etwa einer halben Stunde war es dann endlich soweit: Die Feuerwehr konnte das Pferd befreien!

Tierarzt und Aufräumarbeiten

Ein Tierarzt wurde umgehend zur Unfallstelle alarmiert, um sich um die verletzten Tiere zu kümmern. Glücklicherweise blieben alle drei Pferde nur wenig bis leicht verletzt und konnten letztlich an ihre Besitzerinnen und Besitzer zurückgegeben werden. Ein kleines Wunder, wenn man bedenkt, was für ein Schicksal sie in diesem Moment erlitten haben. Die Polizei nahm den Unfall auf, während die Feuerwehr mit den Aufräumarbeiten begann. Die Preber Landesstraße blieb während des gesamten Einsatzes gesperrt, was die Anwohner und Passanten sicher etwas aufgeregt hat.

In solchen Momenten wird einem einmal mehr bewusst, wie wichtig schnelles Handeln und die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte sind. Der Einsatz der Feuerwehr Tamsweg war vorbildlich und bewies, dass auch in kritischen Situationen, in denen es um das Wohlergehen von Tieren geht, alles gegeben wird, um Leben zu retten. Kompliment an alle, die dabei waren! Man kann nur hoffen, dass solche Vorfälle in Zukunft vermieden werden können. Aber das Leben ist nun mal voller Überraschungen – manchmal auch der unerfreulichen Art.