Am 24. April 2026 fand in der Therme Amade Badbetriebsführungsgesellschaft mbH eine bedeutende Generalversammlung statt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025 wurde mit einem positiven Ergebnis und einem Gewinnvortrag verabschiedet. Dies ist ein klarer Indikator für die erfolgreiche Entwicklung der Therme, die sich in der Region St. Johann im Pongau etabliert hat. Geschäftsführer Felix Pichler wurde dabei entlastet, was nicht nur seine bisherige Arbeit würdigt, sondern auch den Fokus auf die bevorstehenden Herausforderungen und Projekte lenkt.

Ein spannendes Kapitel beginnt mit der Ernennung von Erik Kerwer als zusätzlicher Geschäftsführer, der am 18. Mai 2026 seine neue Rolle antreten wird. Kerwer wird die operative Leitung der Erlebnis-Therme Amadé von Felix Pichler übernehmen. Letzterer wird sich künftig auf strategische Zukunftsprojekte konzentrieren, die das Wachstum und die Weiterentwicklung der Therme vorantreiben sollen. Zu diesen Projekten gehört unter anderem der Bau eines neuen Thermenhotels sowie die Erweiterung der bestehenden Thermeninfrastruktur, die zusätzlichen Liegeflächen und einen vergrößerten Saunabereich umfassen wird.

Zukunftsorientierte Investitionen

Die Vorentwurfsplanung für das neue Thermenhotel ist bereits abgeschlossen, und die Einreichung bei den zuständigen Behörden ist für Mitte 2026 vorgesehen. Der Spatenstich ist für das Frühjahr 2027 geplant, mit einer Eröffnung, die in die Wintersaison 2028/2029 fallen soll. Das Investitionsvolumen für das geplante 4-Sterne Thermenhotel beträgt rund 32 Millionen Euro, während zusätzlich drei bis vier Millionen Euro in die Thermeninfrastruktur fließen werden.

Felix Pichler hebt die Bedeutung der organisatorischen Erweiterung hervor und bezeichnet Erik Kerwer als Experten im Thermenmanagement. Diese Personalveränderung sei entscheidend für die Stärkung des laufenden Betriebs sowie für die Umsetzung der anstehenden Zukunftsprojekte. Die Therme Amadé setzt damit ein Zeichen für innovative Weiterentwicklung in der Region.

Die Rolle der Badekultur

Die Therme Amade ist nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch ein Teil einer größeren Badekultur, die in verschiedenen Zivilisationen und Epochen eine bedeutende gesellschaftliche Rolle gespielt hat. Wasser symbolisiert Reinheit, Wohlbefinden und Lebensfreude – Werte, die auch in der Therme Amade gelebt werden. Die Bedeutung von Freizeit- und Familienbädern wird auch von der Unternehmensgruppe InterSPA unterstrichen, die Kommunen und Investoren bei der Entwicklung und dem Betrieb solcher Einrichtungen unterstützt.

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In Deutschland betreibt die InterSPA GRUPPE erfolgreich Bäder unter dem Namen Wonnemar und zeigt, wie wichtig diese Einrichtungen für die kommunale Infrastruktur sind. Sie erfüllen generationsübergreifend soziale Aufgaben und bieten Erholung unabhängig von Wetter und Jahreszeit. Dienstleistungen, die von der InterSPA GRUPPE angeboten werden, umfassen Planung, Bau und Betrieb von Thermen und Erlebnisbädern, was auf den hohen Stellenwert von Wasser und Bädern in unserer Gesellschaft hinweist.

Insgesamt steht die Therme Amade an einem spannenden Wendepunkt. Mit der neuen Geschäftsführung und umfangreichen Investitionen in die Zukunft wird sie sicherlich eine wichtige Rolle im Freizeitangebot der Region spielen und weiterhin als Ort der Erholung und des Wohlbefindens geschätzt werden.