Aufstrebende Talente: Halleiner Fechtclub überzeugt bei den Österreichischen Meisterschaften
Am vergangenen Wochenende war es endlich so weit: Der Fechtclub Hallein trat mit einem großen Team bei den Österreichischen Meisterschaften der DegenfechterInnen in der Landeshauptstadt an. Für viele der jungen Athleten war es die erste Turniererfahrung auf nationaler Ebene – das Herz klopfte bei so manchem ordentlich! Besonders in der Altersklasse U12 versammelten sich die NachwuchsfechterInnen: Marie, Palina, Jakob, Jakob, Maxi, Konstantin, Moritz, Jaron und Luis kämpften mit vollem Einsatz. Sie sollten sich an das hohe Tempo und die Intensität des Wettbewerbs anpassen und viele wertvolle Impulse für ihr Training mit nach Hause nehmen.
Die Rückkehr ins Training war für die U12-TeilnehmerInnen ein echter Motivationsschub, und es gab nicht nur einige Erfolgserlebnisse, sondern auch viele spannende Geschichten, die erzählt werden wollten. In der Altersklasse U14 war die Besetzung etwas durchwachsen, da Valentina, Luisa und Leonhard krankheitsbedingt ausfielen. Dennoch traten Dominik, Maxi, Alex und Thomas an. Besonders spannend war Thomas‘ Comeback nach über einem Jahr Turnierpause. Ein bisschen Nervosität konnte sich da natürlich nicht vermeiden.
Starke Leistungen und knappe Entscheidungen
Der Wettkampf war hart. Dominik hatte einige knappe Niederlagen und haderte mit seinem Pech beim letzten Treffer. Thomas fand zu Beginn nur schwer in die Turnierintensität zurück, aber gegen Ende kam er dann doch wieder in seinen gewohnten Stil. Alex und Maxi hingegen absolvierten ihre Vorrunden souverän: Alex belegte Platz 2, während Maxi es unter die besten 8 schaffte. Thomas schied im ersten KO gegen Arno Warzycha aus St. Johann aus – ein harter Brocken. Dominik setzte sich zunächst gegen Andreas Berger aus St. Johann durch, verlor dann jedoch im Achtelfinale gegen Emil Schwach aus Graz.
Ein ganz besonderer Moment war das Medaillenmatch von Alex: Er setzte sich im Achtelfinale gegen Milos Maksimovic aus Wien durch, kämpfte tapfer, aber im Medaillenmatch gegen Josef Nenning aus Linz reichte es dann nicht ganz. Am Ende belegte Alex den 5. Platz, Maxi landete auf Platz 11, Dominik wurde 14. und Thomas 24. Trotz der Platzierungen – die Ergebnisse wurden als respektabel und vielversprechend für die nächste Saison angesehen. Ein großer Dank gilt allen Eltern, Unterstützern, Trainern und Kampfleitern, die diesen Wettbewerb möglich gemacht haben!
Ein weiterer Erfolg für den Fechtclub Hallein
Ein Highlight des Wochenendes war auch der Auftritt von Alexander Guttmann, der in der Altersklasse U12 antrat und die Silbermedaille holte! Nach anfänglicher Nervosität kämpfte er sich bis ins Finale, musste sich aber in der Verlängerung gegen einen Kärntner Gegner geschlagen geben. Ein toller Erfolg, der ihn zum österreichischen Vizemeister machte! In der U14 traten zudem Valentina Schluder, Nika Walcher, Lena Steinbeck und Martha Lechner für den Fechtclub an. Valentina und Nika zeigten solide Leistungen in ihrem ersten Jahr in der U14, während Lena in der Vorrunde nur eine Niederlage hinnehmen musste, aber schließlich im Achtelfinale ausschied.
Martha blieb sogar in der Vorrunde ungeschlagen, musste jedoch verletzungsbedingt aufgeben und wurde 9. Dominik Pfingstl zeigte ebenfalls ansteigende Form, unterlag aber im Achtelfinale und wurde 11. Der Turniertag selbst wurde als gelungen beschrieben – die Organisation durch den Salzburger Landesfechtverband war professionell und ließ keine Wünsche offen.
Fecht-Events in Österreich
Insgesamt nahmen bei den Jugendmeisterschaften in Salzburg 196 Fechterinnen und Fechter teil, die um 22 Titel kämpften. Die Teilnehmerzahlen waren beeindruckend – in der Jugend C waren es 130 Athleten! Die Vorbereitungen für die Degenteams für die bevorstehende EM in Frankreich laufen bereits auf Hochtouren. Währenddessen wird auch an den österreichischen Staatsmeisterschaften der Allgemeinen Klasse gearbeitet, die 2026 in Wien stattfinden werden.
Die Fecht-Community in Österreich ist lebendig und die jungen Talente vom Fechtclub Hallein sind auf einem vielversprechenden Weg. Man darf gespannt sein, was die nächsten Wettkämpfe bringen werden, und wie sich die NachwuchsfechterInnen weiter entwickeln. Auf jeden Fall bleibt es spannend! Ein großes „Danke“ an alle, die in irgendeiner Form zum Gelingen dieser Meisterschaften beigetragen haben!
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