Heute ist der 2.07.2026 und in Hard, wo die Sonne durch die Wolken blitzt, wird die Vorfreude auf die Fußballweltmeisterschaft immer greifbarer. Die WM in Katar hat uns gezeigt, wie wichtig solche Großereignisse für die Medienlandschaft sind. ORF und ServusTV haben sich, und das ist kein Geheimnis, die Übertragungsrechte geschnappt und damit eine ganze Menge Werbeeinnahmen generiert. Aber hier kommt der Haken: trotz der hohen Einnahmen ist die WM ein Minus-Geschäft für beide Sender. Ja, ihr habt richtig gehört! Während die FIFA im Zyklus von 2019 bis 2022 rund 7 Milliarden Euro umgesetzt hat, bleibt bei ORF und ServusTV nicht viel übrig.

Die Zahlen sind beeindruckend: Über 5 Milliarden Kontakte – das heißt, die Menschen haben die Spiele nicht nur im Fernsehen verfolgt, sondern auch über Streaming und Social Media. Weltweit fließen während einer WM über 10 Milliarden Euro an reiner Werbeleistung. Doch was bringt das für die Sender? ORF rechnet mit einem Werbeumsatz zwischen 25 und 30 Millionen Euro, ServusTV erwartet etwa 15 Millionen Euro. Aber hohe Kosten, wie die 12 Millionen Euro für die TV-Rechte, führen dazu, dass man sich am Ende die Haare rauft, denn der tatsächliche Gewinn könnte bei gerade einmal 10 Millionen Euro liegen.

Ein Blick in die Zukunft

Und was kommt als Nächstes? Die Fußballfans in Österreich dürfen sich auf die WM 2026 freuen, die vom 11. Juni bis 19. Juli stattfinden wird. Erstmals werden 48 Nationen teilnehmen und das wird ein richtiges Spektakel! ORF wird 52 von insgesamt 104 Live-Spielen übertragen, einschließlich des Eröffnungsspiels und des Finales. ServusTV hat die gleichen Rechte und wird ebenfalls 52 Spiele zeigen. Es ist eine Kooperation, die für die Zuschauer von großem Vorteil ist. Und wenn die österreichische Nationalmannschaft dabei ist – da brennt die Luft! ORF zeigt das erste und das dritte Gruppenspiel, während ServusTV das zweite Gruppenspiel und, falls wir weiterkommen, das Sechzehntelfinale überträgt. Das wird spannend!

Aber nicht nur die WM steht an. Auch die UEFA EURO 2028, die vom 9. Juni bis 9. Juli stattfinden wird, wird von beiden Sendern übertragen. ServusTV zeigt 26 von 51 Spielen, ORF 25. Auch hier wird wieder die gesamte Palette an Spielen geboten, mit dem Eröffnungsspiel und Finale in exklusiver Übertragung. Die Vorfreude auf diese Events ist groß, nicht nur bei den Fans, sondern auch bei den Sendern selbst, die sich durch diese Zusammenarbeit eine bessere Marktposition erhoffen.

Kooperation für die Fans

Roland Weißmann, der ORF-Generaldirektor, hebt die Bedeutung dieser Kooperation für die Fußballbegeisterten und den Medienstandort hervor. Ferdinand Wegscheider, Intendant von ServusTV, kann sich ebenfalls keine bessere Zusammenarbeit vorstellen, um den Fans die besten Spiele zu bieten. Das ist doch ein Gewinn für alle, oder? Wenn man die Marktanteile der Sender im Juni und Juli betrachtet, die über 10 Prozent lagen, kann man nur hoffen, dass diese positiven Trends anhalten. Es bleibt spannend, was die Zukunft für die beiden Sender bereithält.

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