In Wels ist ein neuer Stern am E-Health-Himmel aufgegangen. Die Firma x-tention hat ihre neue Firmenzentrale eröffnet – und das in einem markanten schwarzen Neubau, der sich entlang der Osttangente erstreckt. Bei der Eröffnungsfeier waren stolze 170 Gäste anwesend, darunter Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesundheitswesen. Was für ein Fest! Und das Beste daran: x-tention feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Von einem kleinen Start-up mit nur sechs Mitarbeitern hat sich das Unternehmen zu einem der führenden Anbieter im deutschsprachigen Raum entwickelt. Über 800 Mitarbeiter weltweit arbeiten mittlerweile daran, die Gesundheitsversorgung durch innovative IT-Lösungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen zu verbessern.

Das neue Gebäude bietet Platz für 400 Mitarbeiter und ist ein wahres Meisterwerk der modernen Architektur. Herbert Stöger, der Gründer und Geschäftsführer, hat es geschafft, einen Ort zu schaffen, der nicht nur die neuesten Technologien beherbergt, sondern auch ein Raum für Austausch und Innovation ist. Mit einer Investition von rund 30 Millionen Euro wird in Wels nicht nur auf die Zukunft gesetzt, sondern auch auf Nachhaltigkeit. Geothermie und eine Photovoltaikanlage sind nur einige der umweltfreundlichen Maßnahmen, die in den Neubau integriert wurden. Die zwei begrünten Atrien, die sogar einen Indoor-Wald beherbergen, sorgen für ein angenehmes Arbeitsklima. Hier lässt sich’s leben und arbeiten!

E-Health im Aufwind

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen hat in den letzten Jahren einen enormen Schub bekommen – und das wird sich weiter fortsetzen. Ab dem 15. Januar 2025 wird jeder gesetzlich Versicherte automatisch eine elektronische Patientenakte (ePA) erhalten, sofern er nicht widerspricht. Eine spannende Entwicklung, die die Art und Weise, wie Patienten und Ärzte miteinander kommunizieren, revolutionieren könnte. Ab dem 1. Oktober 2025 sind Ärzte sogar verpflichtet, wichtige Dokumente wie Befundberichte und Arztbriefe in dieser ePA zu speichern. Ein echter Fortschritt für die Patienten, die auf diese Weise jederzeit Zugriff auf ihre medizinischen Daten haben werden.

Doch nicht nur Ärzte, sondern auch Pflegepersonal, Hebammen und Physiotherapeuten können Informationen in der ePA speichern. Das bedeutet, dass wichtige Daten zu Therapiemaßnahmen nun zentral an einem Ort abrufbar sind. Und das Beste: Patienten können sogar eigene Dokumente wie Blutzucker- oder Blutdrucktagebücher in ihrer ePA hinterlegen. Die Digitalisierung macht’s möglich! Mit einer digitalen Medikationsübersicht, die automatisiert erstellt wird, wird außerdem die Patientensicherheit erhöht. Ein echter Gewinn für alle Beteiligten.

Die Zukunft der Gesundheitsversorgung

Die Entwicklungen im E-Health-Bereich sind bemerkenswert und werden durch verschiedene Gesetze unterstützt. Das E-Health-Gesetz beispielsweise sorgt für den Aufbau einer sicheren Telematikinfrastruktur, die den Austausch von Informationen zwischen Praxen, Krankenhäusern und Apotheken ermöglicht. Gleichzeitig gibt es wichtige gesetzliche Regelungen, die die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreiben, wie das digitale Versorgungsgesetz, das Gesundheitsdatennutzungsgesetz und vieles mehr. Der Trend geht klar in Richtung Vernetzung aller Beteiligten – und das ist gut so!

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In einer Zeit, in der telemedizinische Lösungen und Gesundheits-Apps bereits auf Rezept erhältlich sind, wird die Zukunft der Gesundheitsversorgung immer digitaler. Es gibt sogar private Krankenversicherungen, die ebenfalls eine elektronische Patientenakte anbieten. Das alles deutet darauf hin, dass wir uns auf eine spannende Zeit im Gesundheitswesen einstellen dürfen. Und wenn man sieht, wie x-tention in Wels die Weichen für die Zukunft stellt, kann man nur optimistisch sein.

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