Am Freitag, dem 13. Juli 2026, war der Welser Höhenweg wieder einmal Schauplatz eines besonderen Ereignisses. Die Sektion Wels des Alpenvereins konnte sich über tatkräftige Unterstützung freuen. 17 Schülerinnen und Schüler sowie drei Professoren der HTL 1 Linz packten mit an, um den Höhenweg rund um den Schönberg im Toten Gebirge wieder auf Vordermann zu bringen. Die Vorfreude war groß, als sie zur Ischler Hütte aufstiegen, denn dort warteten körperlich fordernde Arbeiten auf sie.

Die Stimmung war bestens, als die Gruppe den Weg von Latschen und Grünerlen befreite. Ein anderer Teil der Truppe widmete sich dem Anbringen neuer Wegweiser und der Neuausrichtung bestehender Tafeln. Wegewart Heinz Holzinger, der das Ganze organisiert und geleitet hat, war sichtlich stolz auf das Engagement der jungen Leute. Er betonte, wie wichtig gut gepflegte Wanderwege für sicheres Bergwandern sind. Schließlich, so Holzinger, sind es gerade diese Wege, die uns die Schönheit der Natur näherbringen und uns einladen, sie zu erkunden.

Einsatz mit Herz und Muskelkraft

Es war nicht der erste Einsatz dieser Art für die HTL-Schüler – im Vorjahr hatten sie bereits den Weg auf den Zwillingskogel bei Grünau instand gesetzt. So kann man sagen, dass hier eine echte Tradition des gemeinsamen Arbeitens entstanden ist. Es ist einfach schön zu sehen, wenn junge Menschen sich für ihre Umwelt engagieren und mit voller Kraft anpacken. Nach getaner Arbeit ging es zum entspannten Teil des Programms: Nach dem Aufstieg zur Welser Hütte wurde der Abend mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang gekrönt. Ein Moment, den man nicht so schnell vergisst!

Am nächsten Morgen starteten die Gruppen auf unterschiedliche Routen – die eine Gruppe ging um 07:00 Uhr den Tassilosteig, während die andere um 08:00 Uhr den Hermann Wöhs Steig in Angriff nahm. Beide trugen die Vorfreude auf das bevorstehende Gipfeltreffen in ihren Herzen. Um etwa 11 Uhr trafen sie sich am Gipfel. Der Abstieg war geprägt von beeindruckenden Beobachtungen: Dolinen, zerklüftete Felsen und sogar Fossilien, die in den Gesteinen verborgen lagen. Einfach faszinierend!

Nachhaltigkeit beim Wandern

Aber nicht nur die körperliche Anstrengung und die Freude an der Gemeinschaft standen im Vordergrund. Das Thema Nachhaltigkeit spielt beim Wandern eine immer größere Rolle. Markierte Wanderwege tragen zur nachhaltigen touristischen Infrastruktur bei, fördern den Naturschutz und unterstützen die lokale Wirtschaft. Ein gut gepflegter Wanderweg benötigt nur minimale Infrastruktur und ermöglicht umweltfreundlichen Transport. Dies ist besonders wichtig im Angesicht der sichtbaren Folgen des Klimawandels, die auch die Wanderwege nicht verschonen. Kahlflächen im Wald durch Sturmschäden und Borkenkäferbefall sind leider keine Seltenheit mehr.

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Der Deutsche Wanderverband führt sogar ein Projekt durch, um die Auswirkungen des Klimawandels auf Wanderwege zu untersuchen. Das Ziel ist klar: Die Wanderangebote sollen resilienter gestaltet und zukunftssicher geplant werden. Wandern hat sich als wichtiger Bestandteil des Tourismus etabliert und hinterlässt einen vergleichsweise geringen ökologischen Fußabdruck. Das ist einfach genial, oder? Es gibt noch viel zu tun, aber jeder Schritt zählt.

So bleibt der Welser Höhenweg nicht nur ein Ort der Erholung und des Abenteuers, sondern auch ein Symbol für den verantwortungsvollen Umgang mit unserer Natur. Und wer weiß, vielleicht packen die Schülerinnen und Schüler auch nächstes Jahr wieder mit an. In jedem Fall: Der Berg ruft!

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