Friedensschritte: Der Peacewalk macht Halt in Wels
Heute ist der 23. Juli 2026 und in Wels ist einiges los! Am 22. Juli machten die Teilnehmer des „Peacewalk“ hier Station. Diese Initiative, die seit dem Frühjahr in ganz Europa unterwegs ist, bringt Menschen zusammen, die für den Frieden eintreten. Hunderte von Teilnehmern – und das aus den unterschiedlichsten Konfessionen – haben sich zusammengefunden, um ihre Stimmen für Harmonie und Verständigung zu erheben.
Der Startpunkt des Friedensmarsches war in Spanien, und die Teilnehmer folgen dem Jerusalemweg, dem längsten Friedenspilgerweg der Welt, der insgesamt 8.500 Kilometer von Finisterre nach Jerusalem führt. In Wels war unter anderem Neil aus Belgien, der sich auf seine Pilgerreise nach Jerusalem vorbereitet. Gemeinsam mit Martine aus Frankreich, die bereits beeindruckende 1800 Kilometer hinter sich hat, und der Deutschen Daniela machte er die Stadt unsicher. Auch Gabriele aus Gunskirchen und Margret aus Wels schlossen sich für eine Tagesetappe an – echte Gemeinschaftsaktionen!
Ein Weg voller Begegnungen
Der Weg führte auch Hans Schörkhuber aus Gaspoltshofen zur Gruppe. Die Teilnehmer sind nicht nur Wanderer; sie sind Botschafter des Friedens. Unterwegs schließen sich viele weitere Menschen an, die den Anliegen des Peacewalks nahe stehen. Diese Bewegung ist nicht nur ein körperlicher Marsch, sondern auch ein Weg, um Spenden für verschiedene Friedensinitiativen zu sammeln. Die nächste Station ist das Stift Wilhering und danach geht es weiter nach Linz am Wochenende, bevor es schließlich nach Wien weitergeht.
Die österreichische Etappe des „Peacewalk 2026“ wird bis zum 13. August 2023 dauern und umfasst rund 850 Kilometer von Vorarlberg bis zur ungarischen Grenze. Über 1.000 Teilnehmer aus 19 Ländern haben sich für diesen Marsch angemeldet – das zeigt die weitreichende Unterstützung für diese wichtige Sache. Initiiert wurde das Projekt von dem niederländischen Theologen Rikko Voorberg, und es wird unter anderem von Mpho Tutu und Jan Pronk unterstützt. Ein echtes internationales Team für Frieden!
Ein bewegendes Programm
Das Programm der Etappe ist vollgepackt mit täglichen Wanderungen, Filmvorführungen, Podiumsdiskussionen, Workshops und Begegnungsveranstaltungen. Hierbei wird der Fokus auf Friedensdialoge an bedeutenden Orten wie den ehemaligen Konzentrationslager-Gedenkstätten Mauthausen und Melk gelegt. Dabei spielen zentrale Figuren wie der Israeli Maoz Inon und der Palästinenser Aziz Abu Sarah eine entscheidende Rolle – beide engagieren sich aktiv für Versöhnung und Verständigung.
Die Route, die Bayern über die Donau mit Oberösterreich verbindet, ist nicht nur eine physische Strecke, sondern auch eine symbolische Brücke zwischen verschiedenen Kulturen und Glaubensrichtungen. Als die Gruppe in Wels ankam, war der Empfang herzlich und die Atmosphäre geladen mit Hoffnung und dem Drang nach Frieden – ein Moment, der in Erinnerung bleibt.
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