Am Samstagabend, dem 23. Mai, ereignete sich in Wels-Lichtenegg ein Vorfall, der sowohl die Feuerwehr als auch die Polizei auf den Plan rief. Eine Gruppe Jugendlicher hatte einen E-Scooter, ein Leihfahrzeug, über das Brückengeländer in den Welser Mühlbach geworfen. Ja, ihr habt richtig gehört! Ein E-Scooter, der eigentlich für eine entspannte Fahrt durch die Stadt gedacht war, landete schnurstracks im Wasser. Die Feuerwehr wurde alarmiert, um das unglückliche Gefährt aus seinem nassen Schicksal zu befreien.
Die Einsatzkräfte ließen sich nicht lange bitten und machten sich schnell auf den Weg zur Bergung des Scooters. Mit der nötigen Professionalität und einem Schuss Humor – denn manchmal kann man nur den Kopf schütteln über die Dinge, die einem so begegnen – wurde das Leihfahrzeug schließlich aus den Fluten geholt und gesichert. Die Polizei hat mittlerweile Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Wer weiß, vielleicht können sie die jungen Übeltäter zur Rechenschaft ziehen?
Ein tierisches Abenteuer in der Innenstadt
Doch das war noch nicht alles, was die Feuerwehr an diesem Abend zu tun hatte. Kurz nach der E-Scooter-Bergung wurden die Retter erneut gerufen, diesmal in die Innenstadt. Dort war eine arme Katze auf einen Baum geklettert und fand den Weg zurück auf den Boden nicht mehr. Die Feuerwehrleute bereiteten die Drehleiter vor, während die Zuschauer gespannt zusahen. Und kaum hatten sie alles bereit, hatte die Katze wohl genug von der Aufregung und entschied sich, selbst abzusteigen. Manchmal sind die Tierchen einfach cleverer, als man denkt!
E-Scooter und ihre Gefahren
In Anbetracht der aktuellen Situation ist es vielleicht auch interessant, einen Blick auf die allgemeine Sicherheit von E-Scootern zu werfen. Laut einer Untersuchung stieg die Zahl der Unfälle mit E-Scootern im Jahr 2024 dramatisch an. Knapp 12.000 Unfälle wurden registriert, was einem Anstieg von 27% im Vergleich zu 2023 entspricht. Besonders besorgniserregend ist, dass 27 Menschen dabei ihr Leben verloren, alle waren selbst auf einem Roller unterwegs. Es ist erschreckend, wie schnell ein vermeintlich harmloses Fortbewegungsmittel zur Gefahr werden kann.
Die häufigsten Unfallursachen sind die falsche Nutzung von Fahrbahnen oder Gehwegen und das Fahren unter Alkoholeinfluss. Besonders die jüngeren Fahrer, unter 25 Jahren, sind häufig betroffen. Das zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, verantwortungsvoll mit solchen Verkehrsmitteln umzugehen. Vielleicht sollten wir alle ein bisschen bewusster durch die Straßen fahren und die Sicherheit im Auge behalten – für uns selbst und für andere.
In Wels ist der Vorfall mit dem E-Scooter ein weiteres Kapitel in der Geschichte der modernen Mobilität. Ob die Jugendlichen aus ihren Lehren etwas mitnehmen, bleibt abzuwarten. Und vielleicht wird die eine oder andere Katze weiterhin im Baum festsitzen – aber hey, das ist schließlich auch ein Abenteuer für die Feuerwehr!