Am 17. April 2026 wird im Ursulinenhof in Linz ein spannendes Kapitel der Geschichte Oberösterreichs neu aufgeschlagen. Die dritte Ausgabe des Kulturformats communale oö nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit, genau 400 Jahre nach dem Bauernkrieg von 1626. Dieses Event wird nicht nur mit einem feierlichen Auftakt eröffnet, sondern zieht auch ein ganzes Jahr hindurch mit rund 130 Projekten und Veranstaltungen in über 27 Gemeinden die Aufmerksamkeit auf sich.

Die communale oö 2026 hat sich das Ziel gesetzt, die Brücke zwischen Geschichte und Gegenwart zu schlagen. Unter dem Motto „Mut“ werden zentrale Fragen des Zusammenlebens neu gedacht. Dabei ist es nicht nur eine Rückschau auf die Geschehnisse des Bauernkriegs, sondern auch ein Blick auf die Lebensrealitäten der Menschen damals und heute. Die Themenorte wie Lembach (Mut zum Frieden), Haag (Mut zum Laut sein) und Gmunden (Mut, Geschichte zu schreiben) laden ein, sich aktiv mit diesen Fragestellungen auseinanderzusetzen.

Ein vielfältiges Programm für alle

Von April bis November sind die Gemeinden in Oberösterreich gefordert, sich mit kreativen Formaten und historischen Inhalten zu beschäftigen. Die zentrale Ausstellung „Bauernkrieg 1626 – Zwischen Geschichte und Fiktion“ im Schlossmuseum Linz, die am 8. Mai 2026 eröffnet, beleuchtet die Ereignisse und deren politische Instrumentalisierung über 400 Jahre hinweg. Die Ausstellung wird durch eine Vielzahl von authentischen Funden, darunter vier original Knöpfe aus der Zeit des Bauernkriegs, ergänzt.

Doch die communale oö ist mehr als nur Ausstellungen. Das Programm MUT³ verknüpft historisches Lernen mit kreativen Methoden und hat bereits 65 Schulen erreicht. Hier wird Bildung lebendig und erfahrbar gemacht, während mobile Architektur wie der Kiosk und das Kurti als Treffpunkte im öffentlichen Raum fungieren. Diese Initiativen bringen die Inhalte zum Oberösterreichischen Bauernkrieg direkt in die Gemeinden.

Ein starkes Netzwerk aus Gemeinden

Die Veranstaltung wird von einer beeindruckenden Zahl an beteiligten Gemeinden unterstützt, die sich aktiv an der Gestaltung der Kulturwoche beteiligen. Gemeinsame Projekte und lokale Initiativen ermutigen die Bürger, sich mit ihrer Geschichte auseinanderzusetzen und diese aktiv mitzugestalten, wie es die Landeskulturdirektorin Margot Nazzal betont. „Partizipation und Mitgestaltung sind zentrale Elemente dieser Initiative“, sagt sie und hebt die Wichtigkeit der Vernetzung hervor.

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Zusammen mit dem Landeshauptmann Thomas Stelzer, der die Bedeutung der Verbindung von Geschichte mit aktuellen Fragen unterstreicht, wird die communale oö 2026 zu einem kulturellen Erlebnis, das nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Zukunft Oberösterreichs im Blick hat. Informationen zu den Veranstaltungen sind auf der Website communale.at verfügbar, wo auch die Programmbücher für Frühling/Sommer sowie Herbst abrufbar sind.