Heute ist der 24. Mai 2026 und die Vorfreude ist greifbar! Im malerischen Tata, Ungarn, findet ein ganz besonderer Workshop statt, der von niemand Geringerem als Paulus Ploier, dem bekanntesten Mundmaler Österreichs, geleitet wird. Dabei versammelt sich eine illustre Runde von 15 Künstlerinnen und Künstlern aus sieben verschiedenen Nationen, um sich dem spannenden Thema „Licht und Schatten“ zu widmen. Der Veranstaltungsort, das Hotel Gottwald, ist nicht nur ein schöner Rückzugsort, sondern auch ein Ort, an dem Ploier und die Besitzer, Sándor Gottwald sowie seine Söhne Szilárd und Zoltán, eine langjährige Freundschaft pflegen.

In dieser Woche wird es nicht nur um das Malen selbst gehen. Tägliche Workshops laden die Teilnehmenden dazu ein, ihre Kreativität auszuleben und sich von den Kontrasten zwischen Licht und Schatten inspirieren zu lassen. Am Abend lockt das „Dark Night Painting“, das den Künstlern eine ganz besondere Atmosphäre bietet. Und das Beste? Ein festlicher Galaabend wird den krönenden Abschluss dieser kreativen Woche bilden, der sicherlich viele unvergessliche Momente bereithält.

Besondere Gäste und Einblicke in die Kunstwelt

Die Veranstaltung zieht hochkarätige Gäste an: Tom Yendell, der Präsident der VDMFK (Vereinigung der mund- und fußmalenden Künstler in aller Welt e. V.) aus dem Vereinigten Königreich, wird ebenso dabei sein wie Florian und Philipp Stegmann, der Sohn und der Enkel des VDMFK-Gründers Arnulf Erich Stegmann. Auch Bence Malatinszky, der Verleger des MFK-Verlags Ungarn, wird erwartet. Es wird spannend zu sehen, welche Impulse dieser Austausch mit sich bringt!

Paulus Ploier ist nicht nur ein geschätzter Künstler, sondern auch ein Vollmitglied der VDMFK. Seine autodidaktische „Paulus-Art“ ist ein Spiegelbild seines Lebens und seiner Emotionen. Seine Werke faszinieren nicht nur das kunstinteressierte Publikum, sondern zeigen auch, wie Kunst als Sprache fungieren kann. Eine wahre Inspiration für alle, die sich für die Kunst der Mund- und Fußmalerei begeistern.

Ein Blick über den Tellerrand: Inklusion in der Kunst

Passend zum Thema Inklusion in der Kunstwelt ist ein kurzer Film entstanden, der die Wahrnehmung von Kunstschaffenden mit Beeinträchtigung thematisiert. Produziert von Sibel Chalkias, Aline Engelmeier, Louisa Feickert und Maximilian Geschke im Rahmen ihres Producer-Volontariats, trägt der Film den Titel „(un)sichtbar – inclusive arts“. Auf fünf Minuten wird Thomas Kahlau portraitiert – seine Kunst und seine Erfahrungen in der Kunstwelt stehen im Mittelpunkt. Der Film ist auf dem Youtube-Kanal des MFK-Verlags zu finden und bietet eine wichtige Perspektive in einer oft übersehenen Thematik.

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Alles in allem ist die Verbindung zwischen dem Workshop in Ungarn und dem Film über Kahlau ein Zeichen dafür, wie vielfältig und inklusiv die Kunstszene gestaltet werden kann. Es bleibt spannend, welche kreativen Funken in den nächsten Tagen in Tata sprühen werden!