Die OÖ Seniorenbund-Ortsgruppe Oberneukirchen-Waxenberg hat im vergangenen Jahr ordentlich an Schwung gewonnen. Mit 37 neuen Mitgliedern hat der Verein das stärkste Wachstum im Bezirk Urfahr-Umgebung hingelegt. Das ist doch ein Grund zum Feiern! Damit hat Oberneukirchen-Waxenberg den Neumitgliederwettbewerb nicht nur in absoluten Zahlen für sich entschieden, sondern auch in der relativen Wertung mit beeindruckenden 15,10 %. Die Plätze zwei und drei belegen Alberndorf und Ottensheim mit 30 beziehungsweise 26 neuen Mitgliedern. Ein schönes Bild, das sich hier abzeichnet – die Gemeinschaft wächst!

Der festliche Anlass wurde kürzlich mit einer Prämierungsfeier gebührend gewürdigt. Gratulanten wie Landesobmann LH a.D. Josef Pühringer und Bezirksobmann LO-Stv. Arnold Weixelbaumer waren anwesend und zeigten sich begeistert von der starken Mitgliederentwicklung. Es war ein Abend voller Wertschätzung und Ehrung – nicht nur für die Neumitglieder, sondern auch für die engagierte Arbeit des Vorstands. Apropos Vorstand: Die Jahreshauptversammlung, die am 29. April 2026 im Restaurant Waldinsel stattfand, brachte einige Veränderungen mit sich.

Neuwahlen und neue Gesichter

Rund 90 Mitglieder waren bei dieser wichtigen Versammlung versammelt – darunter auch Ehrengäste wie Josef Rathgeb, der als Bürgermeister die Bedeutung des Vereins für Zusammenhalt und Gemeinschaft betonte. Ein herzlicher Dank ging an die scheidende Obfrau Stefanie Hartl, die nach 15 Jahren ihr Amt niederlegte. Ihre Verlässlichkeit und ihr Engagement wurden mit großem Applaus gewürdigt. Die neue Obfrau, Marianne Aichhorn, übernahm mit einem strahlenden Lächeln das Zepter und bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Das übrige Vorstandsteam wurde in seiner bisherigen Zusammensetzung wiedergewählt. Es bleibt also alles beim Alten, was in diesem Fall sicher nicht schadet!

Sissy Wolfesberger, die Sportreferentin, erzählte von den zahlreichen Aktivitäten, die den Verein beleben – Wandern, Kegeln, Seniorentanzen, Seniorenturnen und Stockschießen stehen auf dem Programm. Diese Aktivitäten fördern nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch das gesellige Miteinander. Und ganz ehrlich, was wäre ein Verein ohne die Geselligkeit? Das ist doch das Salz in der Suppe!

Der demografische Wandel und neue Herausforderungen

Aber lassen wir uns nicht täuschen: Der demografische Wandel ist ein Thema, das auch vor den Türen des Seniorenbundes nicht haltmacht. Die alternde Bevölkerung erschwert nicht nur die Gewinnung, sondern auch die Bindung jüngerer Mitglieder. Die Ansprüche der Generationen Y und Z sind schließlich ganz andere als die der älteren Mitglieder. Das bedeutet, dass neue Angebote und Kommunikationsformen gefragt sind. Möglichkeiten, um auch jüngere Zielgruppen anzusprechen, könnten Freizeitaktivitäten oder Netzwerkevents sein. Die Digitalisierung spielt dabei eine große Rolle – sei es bei der Mitgliederverwaltung oder bei der Kommunikation über soziale Medien. Hier gibt es viel zu tun!

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Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass flexible Mitgliedschaftsmodelle und intergenerationelles Engagement immer wichtiger werden. Programme, die den Austausch zwischen Jung und Alt fördern, könnten den Verein bereichern und neue Mitglieder anziehen. Auch die Digitalisierung, etwa durch Online-Events, könnte die Reichweite des Vereins erhöhen. Es gibt also noch viel Potenzial, das es zu erschließen gilt.

Insgesamt ist der Seniorenbund Oberneukirchen-Waxenberg auf einem guten Weg. Die positive Mitgliederentwicklung und das Engagement der Mitglieder zeigen, dass Gemeinschaftsgeist und Zusammenhalt gelebt werden. Jetzt heißt es, die Zukunft im Blick zu behalten und neue Wege zu gehen – denn nur so bleibt der Verein lebendig und relevant.