Radsport-Renaissance: Österreichs Talente im Sattel der Tour of Austria
Heute ist der 15.07.2026 und wir blicken auf eine spannende Zeit für den Radsport in Österreich zurück. Die „Tour of Austria“, ein echtes Highlight im Kalender eines jeden Radfans, hat unsere heimischen Profis in den letzten Tagen auf die Probe gestellt. In Urfahr-Umgebung sind die Erinnerungen an die aufregenden Wettbewerbe noch frisch. Und so sind wir hier, um die Leistungen unserer talentierten Radfahrer zu feiern!
Rainer Kepplinger aus Walding schnappte sich bei seiner ersten Teilnahme an der „Tour of Austria“ das Nationalteam-Trikot und zeigte sich als wahrer Teamplayer. Der Profi, der für das World Tour Team Bahrain Victorious fährt, war ein wichtiger Unterstützer für seinen Teamkollegen Gregor Mühlberger, der das Gesamtklassement für sich entscheiden konnte. Bei den Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren landete Kepplinger auf dem zweiten Platz – eine beeindruckende Leistung, die zeigt, dass er zu den Besten gehört.
Ein starkes Feld von heimischen Talenten
Doch nicht nur Kepplinger war am Start. Marvin Hammerschmid, 30 Jahre alt und Teil des neu gegründeten Schwingshandl Intralogistics Teams, absolvierte seine vierte Ö-Rundfahrt und sicherte sich den 54. Platz. Es war nicht das erste Mal, dass das Team in Fluchtgruppen auf sich aufmerksam machte. Auf der letzten Etappe errang Fabian Steininger, ebenfalls vom Schwingshandl Team, den hervorragenden achten Platz. Und als ob das nicht genug wäre, war Marvin’s Zwillingsbruder Raphael zusammen mit ihrem Onkel Karl als sportliche Leiter im Betreuerauto aktiv – eine familiäre Unterstützung, die sicher viel bedeutet hat.
Paul Viehböck, der jüngste Teilnehmer der Tour mit seinen 20 Jahren, fuhr für das Tirol KTM Cycling Team und unterstützte seinen Teamkollegen Nicolas Ginter. Nach einer Teilnahme beim Giro del Val D’Aosta in Italien steht für ihn nun ein Höhentrainingslager in Gurgl auf dem Plan. Es scheint, als ob die jungen Talente in der österreichischen Radsportszene nur so blühen.
Die Zukunft der „Tour of Austria“
Wenn wir über die Zukunft des Radsports in Österreich sprechen, können wir uns auf die 75. Auflage der Lidl Tour of Austria freuen, die vom 7. bis 12. Juli 2026 stattfinden wird. Diese Tour wird ein wahres Fest für die Radfahrer und Fans sein und führt von der Steiermark über Kärnten, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich bis nach Wien. Sechs WorldTeams und erstmals seit 2004 ein österreichisches Nationalteam werden am Start sein. Insgesamt 22 Teams, jedes mit sechs Fahrern, sind dabei – das sind zwei mehr als in den Vorjahren!
Die Strecke wurde im Kunsthaus Graz präsentiert und verspricht neue Etappenorte in Gamlitz, Bad Kleinkirchheim und Langenlois. Der Grand Depart wird in Graz stattfinden, und die Teampräsentation wird auf dem Mariahilfer Platz um 18:30 Uhr beginnen. Beste Voraussetzungen für eine spannende Woche, die mit einer 188 Kilometer langen Auftaktetappe nach Gamlitz beginnt. Und nicht zu vergessen: Die Bergankunft auf der Franz Josefs Höhe am Großglockner – das wird ein echter Knaller!
Die Vorfreude ist spürbar, und Teammanager Christoph Resl von WSA KTM Graz hat bereits seine Begeisterung für den Grand Depart in Graz zum Ausdruck gebracht. Mit fünf Trikots, die vergeben werden – darunter das Jersey für den Gesamtführenden und beste Bergfahrer – wird der Wettkampf sicherlich hart und spannend.
So blicken wir voller Erwartung auf die kommenden Rennen, die unseren heimischen Radprofis die Möglichkeit geben, sich weiter zu beweisen und für neue Erfolge zu kämpfen. Die Leidenschaft und der Kampfgeist dieser Athleten sind es, die den Radsport in Österreich lebendig halten und die Zuschauer in ihren Bann ziehen.
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