Am 25. April 2026 war der Festsaal des Wiener Rathauses der Schauplatz eines bemerkenswerten musikalischen Wettstreits. Der Bundeswettbewerb „Polka – Walzer – Marsch“ bot acht talentierten Blasmusikkapellen aus ganz Österreich die Bühne, um ihr Können zu zeigen. In diesem festlichen Rahmen trat auch die Trachtenmusikkapelle Bad Leonfelden aus Oberösterreich an und erreichte einen hervorragenden dritten Platz. Sie bewiesen einmal mehr, dass die Blasmusik in Österreich lebendig und vielfältig ist.

Die Wettbewerbsgenres umfassten die traditionellen Grundpfeiler der österreichischen Blasmusik: Polka, Walzer und Marsch. Als Pflichtstück musste jede Kapelle den Walzer „A la carte“ von Gerald Oswald vortragen, während sie zusätzlich eine Polka und einen Marsch der Schwierigkeitsstufen C oder D präsentierten. Die Trachtenmusikkapelle Bad Leonfelden brillierte mit der Polka „Prager Gassen“ von Jaroslav Zeman und dem Marsch „Sympatria“ von Thomas Asanger.

Hochkarätige Jury und spannende Vorführung

Die Jury setzte sich aus hochkarätigen internationalen Experten zusammen, darunter Größen wie Ernst Hutter, Jaroslav Šíp und Guido Mancusi, die ihr scharfes Ohr und ihre Expertise in den Dienst der Veranstaltung stellten. Vor der Preisverleihung sorgte die Österreichische Jugendbrassband unter der Leitung von Dr. Robert Childs für einen musikalischen Höhepunkt und bereitete den Gästen ein Ohrenschmaus.

Die Trachtenmusikkapelle, geleitet von den Kapellmeistern Christian und Martin Dumphart, stellte ihr Können auf nationaler Ebene unter Beweis und wurde für ihre Leistung mit einer Querflöte ausgezeichnet. Diese Auszeichnung war nicht nur ein Zeichen der Anerkennung, sondern auch ein Ansporn, die hohe Qualität der österreichischen Blasmusik weiter zu fördern.

Ein Blick auf die Platzierungen

Den ersten Platz sicherte sich die Musikverein Bergknappenkapelle Grünbach am Schneeberg aus Niederösterreich und erhielt als Preis eine B-Klarinette „Schreiber“, gesponsert von der Generali Versicherung AG. Den zweiten Platz belegte der Musikverein St. Lorenzen im Paltental und Umgebung aus der Steiermark, die eine Trompete „B&S“ gewannen, ebenfalls gesponsert vom ÖBV. Die Trachtenmusikkapelle Bad Leonfelden rundete das Podium ab und kann stolz auf ihre Flöte „Powell“ blicken, die sie für ihren dritten Platz erhielt.

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Der Wettbewerb hatte das Ziel, die hohe Qualität der österreichischen Blasmusik zu präsentieren und bot den teilnehmenden Kapellen die Gelegenheit, sich einem breiten Publikum vorzustellen. Ein besonderes Dankeschön gilt dem Organisationsteam des Wiener Blasmusikverbandes und allen Mitwirkenden, die diesen gelungenen Tag möglich gemacht haben.

Insgesamt war der Bundeswettbewerb „Polka – Walzer – Marsch“ ein Fest der Blasmusik, das sowohl für die Musiker als auch für die Zuschauer ein unvergessliches Erlebnis darstellte. Die Trachtenmusikkapelle Bad Leonfelden hat mit ihrer Leistung nicht nur Oberösterreich vertreten, sondern auch das Herz der Zuhörer im Wiener Rathaus erobert.