Am 14. Juni 2026 erhielten die Menschen in Eidenberg und weit darüber hinaus die traurige Nachricht vom Ableben von Alois Hauzenberger. Der 64-Jährige, der lange Zeit die Geschicke seiner Gemeinde mitgestaltete, hinterlässt eine Lücke, die schwer zu füllen sein wird. Alois stammte aus Eidenberg, wo er auch sein ganzes Leben verbrachte. Ein Mann voller Stärke und Humor, der trotz seiner Zuckerkrankheit nie den Lebensmut verlor.

Von 2003 bis 2015 war er als Gemeinderat für die SPÖ tätig und engagierte sich in verschiedenen Ausschüssen. Alois war ein Bindeglied zwischen den Parteien, suchte immer nach den besten Lösungen und hatte das Talent, gute Beziehungen zu anderen politischen Akteuren aufzubauen. Bürgermeister Adi Hinterhölzl, der ihn einst überredete, Feuerwehr-Kommandant zu werden – was er aufgrund gesundheitlicher Probleme ablehnen musste –, beschreibt ihn als einen Freund, der sein Herz am rechten Fleck hatte. Gemeinsam organisierten sie den „Gwölbwahnsinn“, ein Event, das die Menschen in der Region zusammenbrachte und großen Anklang fand.

Ein Leben für die Gemeinschaft

Seine soziale Ader war nicht zu übersehen. Im Jahr 2002 reiste er nach Kambodscha, um für Menschen, die durch Landminen verkrüppelt wurden, zu spenden. Das war typisch für Alois: immer bereit, anderen zu helfen, ohne viel Aufhebens darum zu machen. Auch nach seiner Installateur-Lehre, die er 1982 abgeschlossen hatte, arbeitete er am Magistrat Linz bis zu seiner Pensionierung. Er wusste, was es heißt, sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Im Vorjahr sprang er beim Urfahraner Jahrmarkt ein, als Personalmangel herrschte – ein echter Teamplayer eben.

Trotz seiner gesundheitlichen Herausforderungen lebte Alois sein Leben in vollen Zügen und bewahrte sich einen ausgeprägten Sinn für Humor. Man sagt, dass sein letzter Besuch von Bürgermeister Hinterhölzl im Krankenhaus ein Beispiel für seine Lebenseinstellung war: Humorvoll witzelte er über seine Situation und ließ die Sorgen für einen Moment verschwinden. Das ist es, was Menschen an ihm schätzten – seine Fähigkeit, auch in schwierigen Zeiten ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

Ein bleibendes Erbe

In der Erinnerung vieler wird Alois Hauzenberger als jemand weiterleben, der stets ein offenes Ohr hatte und sich für die Belange anderer einsetzte. Er hinterlässt nicht nur seinen Bruder Franz, seine Schwägerin und vier Nichten, sondern auch unzählige Freunde, die ihn vermissen werden. Sein Engagement und seine Menschlichkeit sind ein Beispiel dafür, wie wichtig es ist, sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Das gilt nicht nur hier in Österreich, sondern auch in anderen Ländern, wo Ehrenamtliche wie Alois gebraucht werden. Organisationen wie „Start with a Friend“ oder die Stiftung Naturschutz Berlin suchen ständig nach Freiwilligen, die bereit sind, sich für ihre Mitmenschen einzusetzen.

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Ein Mann voller Stärke und Humor ist nicht mehr, doch sein Vermächtnis wird weiterleben. Alois, du wirst uns fehlen!

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