Brücken der Hoffnung: Ukrainische Schüler entdecken Österreichs Gastfreundschaft
In Steyr, einer Stadt, die für ihre herzliche Gastfreundschaft bekannt ist, erlebten 17 Schüler des Gymnasiums Berezni aus der Ukraine eine Woche voller Abenteuer und unvergesslicher Momente. Der Rotary Club Steyr hatte ein spannendes Programm auf die Beine gestellt, das nicht nur die Deutschkenntnisse der Jugendlichen verbessern sollte, sondern auch zur Völkerverständigung beitrug. Das ist doch mal eine tolle Idee, oder? Die Schüler im Alter von 16 bis 18 Jahren hatten die Möglichkeit, die Schönheiten Österreichs zu entdecken und dabei ein Stück weit Ruhe von den Kriegswirren in ihrer Heimat zu finden.
Die Woche begann mit einem Besuch in Salzburg, wo die Schüler das Haus der Natur und die Altstadt erkundeten. Die beeindruckenden historischen Gebäude und die lebendige Atmosphäre der Stadt hinterließen bei den jungen Gästen bleibende Eindrücke. Ein weiteres Highlight war der Keramikworkshop bei Gmundner Keramik – hier konnten die Schüler selbst kreativ werden und ihre eigenen Kunstwerke gestalten. Auf dem Traunsee, bei einer malerischen Schifffahrt, genossen sie die atemberaubende Natur, während sie die frische Luft und die sanften Wellen auf sich wirken ließen. Auch der Ausflug ins Linzer Musiktheater war ein Erlebnis, das viele von ihnen so schnell nicht vergessen werden.
Bürgermeister empfängt die Gäste
Ein ganz besonderer Moment war der Empfang durch Bürgermeister Markus Vogl im Festsaal. Vogl lobte den Rotary Club für die hervorragende Betreuung der Jugendlichen und betonte, wie wichtig solche Austauschprogramme sind. Die Schüler fühlten sich sichtlich wohl und konnten für eine Woche den Alltag hinter sich lassen. Ein kleiner Lichtblick in einer Zeit, die für sie alles andere als leicht ist. Präsidentin Eva Pötzl und Projektleiter Alfred Riha haben bereits Pläne geschmiedet, die Aktion im kommenden Jahr zu wiederholen. Ein Zeichen des Zusammenhalts und der Hoffnung für die Zukunft.
In den Schulen in Steyr, wie dem BRG Steyr, der HTL Steyr und dem Aloisianum in Linz, hatten die ukrainischen Schüler die Gelegenheit, am Unterricht teilzunehmen und sich mit den heimischen Schülern auszutauschen. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie Bildung Brücken bauen kann! Der Austausch war nicht nur eine Möglichkeit, die Sprache zu erlernen, sondern auch, Freundschaften zu schließen und kulturelle Unterschiede zu überwinden.
Ein besonderes Austauschprogramm
Das Austauschprogramm, das unter dem Dach von Rotary läuft, unterscheidet sich von kommerziellen Austauschorganisationen. Hier arbeiten alle Rotarier:innen im Jugenddienst ehrenamtlich, was die Kosten für die Teilnehmer erheblich senkt. Die Schüler profitieren von einem Teilstipendium, was bedeutet, dass sie gut unterstützt werden, ohne sich in hohe Schulden zu stürzen. Natürlich gibt es auch einige Kosten, die berücksichtigt werden müssen, wie das Round-Trip-Flugticket und die nötigen Versicherungen. Aber das ist es wert, wenn man bedenkt, welches wertvolle Erlebnis auf die Jugendlichen wartet!
Die Vorbereitungen und die Ausstattung kosten ebenfalls etwas, doch das monatliche Taschengeld vom gastgebenden Rotary Club hilft, die Ausgaben vor Ort zu decken. Es ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten! Und vielleicht ist die größte Belohnung für die Gastgeber das Lächeln auf den Gesichtern der Schüler und die Geschichten, die sie von ihren Erlebnissen mitbringen.
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