Am 19. Mai 2026 fand im malerischen Steyr-Land die Bezirksversammlung des Roten Kreuzes Steyr-Stadt statt. Ein Ereignis, das für viele von uns von großer Bedeutung ist – schließlich geht es hier um nicht weniger als die Zukunft der Rettungsdienste in unserer Region. In diesem Rahmen wurde OMR Urban Schneeweiß erneut zum Bezirksstellenleiter gewählt. Und das einstimmig! Ein Zeichen des Vertrauens in seine Führungskompetenz und die seiner engagierten Mannschaft. Es ist schon beeindruckend, was in den letzten vier Jahren alles erreicht wurde.

Die Versammlung war nicht nur ein Ort der Wahl, sondern auch ein Rückblick auf eine bewegte Zeit. Der Wandel im Rettungsdienst ist spürbar. Die Anschaffung neuer Rettungstransportwagen (RTW) und eines Interhospitaltransferfahrzeugs (ITF) hat die Struktur der Einsätze nachhaltig verändert. Im Kontext der Ukraine-Kriegsflüchtlinge hat das Rote Kreuz Steyr über 100 Personen pro Tag versorgt. Solche Zahlen lassen einen aufhorchen und zeigen, wie wichtig die Arbeit vor Ort ist. Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat sogar die 1.000er-Marke überschritten – das ist schon ein ordentliches Stück Verantwortung, das hier getragen wird.

Ehrungen und Verabschiedungen

Ein weiterer bewegender Teil der Versammlung war die Ehrung verdienter Funktionäre. Mag. Alexander Stellnberger wurde für seine 30-jährige Tätigkeit als Finanzreferent gewürdigt. Respekt dafür! Solche langjährigen Engagements sind das Rückgrat einer stabilen Organisation. Auch die Verabschiedungen von langjährigen Mitgliedern wie Roswitha Alphasamer und Robert Schmidt hinterlassen eine Lücke, die nicht so leicht zu füllen sein wird. Der Bezirksausschuss tagt übrigens zweimal jährlich, um sich über relevante Themen auszutauschen. Das zeigt, dass hier nicht nur geredet, sondern auch gehandelt wird.

Die hochrangigen Vertreter der Stadt Steyr und der Umlandgemeinden, die sich im Ausschuss versammelten, unterstreichen die Bedeutung des Roten Kreuzes in unserer Gemeinschaft. Es wird nicht nur auf die Zahlen geschaut, sondern auch auf die Menschen dahinter. Die Leistungen des vergangenen Jahres wurden vom Bezirksstellenleiter in einem Überblick präsentiert, und das gemütliche Beisammensitzen nach der Sitzung bot Raum für persönliche Gespräche. Ein schöner Abschluss eines arbeitsreichen Tages!

Das Ehrenamt im Blick

Gerade im internationalen Vergleich wird deutlich, wie wichtig das Ehrenamt im Rettungsdienst ist. In Bayern etwa leisten rund 130.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer jährlich 2,5 Millionen Einsatzstunden. Die ehrenamtlichen Strukturen sind unverzichtbar, besonders in großen Schadensfällen. Ohne die vielen engagierten Menschen, die ihre Freizeit opfern, um anderen zu helfen, würde unser Hilfeleistungssystem nicht funktionieren. Auch das Rote Kreuz Steyr kann auf diese wertvolle Ressource bauen.

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Die Ausbildung und Weiterbildung der Rettungsdienstmitarbeiter ist ein weiterer Schlüssel zum Erfolg. Jeder Mitarbeiter erhält jährlich 30 Stunden Weiterbildung – das ist nicht nur gut für die persönliche Entwicklung, sondern auch für die gesamte Organisation. Die Notwendigkeit, jederzeit gut vorbereitet zu sein, ist besonders in Notfällen und Großschadenslagen evident. Hier ist das Rote Kreuz gefordert, kontinuierlich an den Strukturen zu arbeiten und die Ehrenamtlichen zu fördern.

So bleibt zu sagen, dass die Versammlung im Roten Kreuz Steyr-Stadt einen eindrucksvollen Blick auf die Herausforderungen und Erfolge der letzten Jahre geworfen hat. In einer Welt, die sich ständig verändert, sind Organisationen wie das Rote Kreuz unverzichtbar. Und die Menschen, die dort arbeiten – egal ob hauptberuflich oder ehrenamtlich – verdienen unsere volle Anerkennung.