Ein neuer Rastplatz am malerischen Sulzbach in Rohr bei Bad Hall ist seit kurzem ein echter Anziehungspunkt für alle, die gerne eine kleine Auszeit vom Alltag nehmen möchten. Diese Initiative, die von der Radlobby Bad Hall ins Leben gerufen wurde, lädt förmlich dazu ein, das Leben zu genießen und einfach mal abzuschalten. Vielleicht beim sanften Plätschern des Wassers oder einem kleinen Picknick im Grünen – hier kann man den Stress des Alltags hinter sich lassen.

Die Eröffnung dieses Rastplatzes ist nicht nur ein Gewinn für Radfahrer und Wanderer, sondern auch ein Schritt in die richtige Richtung, wenn es um die Revitalisierung unserer Ortskerne geht. Apropos Revitalisierung: Das bringt uns direkt zum #upperREGION Award 2026, dessen Einreichfrist bis zum 31. Juli läuft. Dieser Preis hat sich das Ziel gesetzt, Projekte zu fördern, die statt neuen Flächenverbrauch auf bestehende Leerstände setzen und die Ortskerne wieder beleben. Eine Fachjury wird die eingereichten Immobilienprojekte auf ihre Nachhaltigkeit hin bewerten. Und das Beste: Es gibt ein Preisgeld von 5.000 Euro für die Sieger in drei Kategorien!

Revitalisierung und Leerstandsmanagement

Die Idee hinter dem #upperREGION Award ist es, innovative Wege zu finden, um ungenutzte Flächen und Immobilien zu aktivieren. Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern stärkt auch die Gemeinschaft. Wenn wir darüber nachdenken, wie viele leerstehende Gebäude in unseren Städten und Dörfern vor sich hin vegetieren, wird die Bedeutung solcher Fördermaßnahmen klar. Hier kommt eine neue Initiative ins Spiel: Ab Januar 2024 werden im Rahmen des GAP-Strategieplans gleich zwei neue Fördermaßnahmen eingeführt. Insgesamt stehen dafür 26,25 Millionen Euro zur Verfügung! Davon entfallen 13 Millionen Euro auf die „Orts- und Stadtkernförderung“ zur Sanierung von Leerständen und weitere 13,25 Millionen Euro zur „Reaktivierung des Leerstands“.

Ein lebendiger Ortskern ist mehr als nur eine Ansammlung von Häusern. Es sind die sozialen Treffpunkte, die unser Miteinander stärken und die Lebensqualität erhöhen. Die geförderten Aktivitäten reichen von der Arbeit von Leerstandsmanager:innen über Bewusstseinsbildung bis hin zu integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepten. Das Handbuch „Leerstand mit Aussicht“ von der TU Wien bietet dabei wertvolle Unterstützung für das Leerstandsmanagement, mit 69 doppelseitigen Karten, die sowohl theoretische Hintergründe als auch praktische Beispiele liefern.

Ein echter Schatz für alle, die sich für die Zukunft ihrer Gemeinde interessieren! Und wer jetzt neugierig geworden ist, kann auf der Regionen-Dialog-Plattform weitere Best-Practice-Beispiele finden. Die Förderanträge können über die Digitale Förderplattform (DFP) der AMA eingereicht werden, sobald die Bundesländer den Aufruf dazu starten. Ein kleiner Schritt für den Einzelnen, aber ein großer Sprung für unsere Gemeinden.

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