Heute ist der 26.06.2026, und während die Sonne über Steyr-Land aufgeht, wird in den Hallen des Parlaments ein wichtiges Thema behandelt. Eine Petition des Vereins „Feministische Alleinerzieherinnen“ (FEM.A) hat die politische Bühne betreten und fordert lückenlosen Gewaltschutz für Frauen, die von Partner- oder Ex-Partnergewalt betroffen sind. Ein Thema, das nicht nur brisant, sondern auch menschlich berührend ist. Denn viele Mütter und ihre Kinder kämpfen nach einer Trennung oft um ihre Sicherheit. Oft wird die Gewalt, die sie erlebt haben, in Obsorge- und Kontaktrechtsverfahren nicht ausreichend berücksichtigt. Das lässt einen schon nachdenklich zurück.

Betroffene Frauen berichten von einem System, das ihnen oft nicht den Schutz bietet, den sie dringend benötigen. Sie fühlen sich häufig nicht ernst genommen, wenn sie von den Übergriffen ihrer ehemaligen Partner erzählen. Richter neigen dazu, den Kontakt zwischen gewalttätigen Vätern und ihren Kindern höher zu gewichten als den Schutz der Opfer. Es ist einfach nicht nachvollziehbar, oder? Da fragt man sich, wie es sein kann, dass die Sicherheit der Mütter und Kinder nicht oberste Priorität hat.

Politische Aufmerksamkeit im Nationalrat

Die Petition hat bereits über 6.100 Unterstützer, darunter auch der Schauspieler Cornelius Obonya. Ein starkes Zeichen, das zeigt, dass dieses Thema nicht nur Frauen betrifft, sondern uns alle. Die Nationalratsabgeordneten Petra Bayr und Sabine Schatz von der SPÖ haben die Petition eingebracht, und sie erhält zunehmend politische Aufmerksamkeit. Die Istanbul-Konvention, ein wichtiger Bestandteil in diesem Kontext, soll lückenlos eingehalten werden. Diese Konvention zielt darauf ab, Gewalt gegen Frauen zu verhindern und zu bekämpfen. Sie umfasst 81 Artikel, die Maßnahmen zur Unterstützung von Opfern und zur Bestrafung von Tätern beinhalten.

Deutschland hat die Istanbul-Konvention am 1. Februar 2018 ratifiziert, und es ist an der Zeit, dass auch wir in Österreich diesen Weg konsequent weitergehen. Die Konvention verpflichtet die Staaten, umfassende Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewalt zu ergreifen. Ziel ist es, Betroffenen nicht nur Schutz, sondern auch Unterstützung zu bieten. Und wie wichtig das ist! Manchmal reicht ein Anruf, ein offenes Ohr, ein kleiner Schritt zur Veränderung. FEM.A bietet nicht nur Beratungsangebote, sondern auch wichtige Informationen zu Finanzwissen, Unterhalt, Obsorge und Kontaktrecht an. Das ist Gold wert, gerade für alleinerziehende Mütter, die oft in einer schwierigen Lage stecken.

Notrufnummern für betroffene Frauen

Es gibt auch konkrete Hilfsangebote, und das sollte jeder wissen. Die 24-Stunden-Frauennotrufnummer 01/71719, die Wiener Frauenhäuser unter 05 77 22, die Frauenhelpline 0800/222 555 – all das sind wichtige Anlaufstellen. Bei akuter Gewalt sollte man nicht zögern und die Polizei unter 133 oder 112 rufen. Für gehörlose und hörbehinderte Menschen gibt es sogar die Möglichkeit, per SMS an 0800/133 133 Hilfe zu holen. Das sind keine leeren Worte, sondern echte Hilfe, die sofort zur Verfügung steht.

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Wir müssen uns gemeinsam einsetzen, damit die Stimmen der betroffenen Frauen gehört werden. Diese Petition ist ein Schritt in die richtige Richtung, doch es bedarf weiterhin großer Anstrengungen, um die gesellschaftlichen Strukturen zu verändern. Lassen wir uns nicht entmutigen, sondern setzen wir uns für ein gewaltfreies Leben für alle Frauen und Kinder ein. Das ist ein Ziel, das wir alle unterstützen sollten!

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