Am 12. Mai 2026 war es endlich so weit: Im Linzer Priesterseminar fand eine feierliche Zeremonie statt, die ganz im Zeichen der Dankbarkeit und Anerkennung stand. Diözesanbischof Manfred Scheuer überreichte die begehrten Florian- und Severin-Medaillen an außergewöhnliche Persönlichkeiten, die sich mit Herz und Hingabe in den Pfarren der Region Steyr engagieren. Es war ein bewegender Abend, der die „guten Seelen“ in unserer Mitte würdigte.

Besonders freute man sich über die Verleihung der Severin-Medaille an gleich vier herausragende Persönlichkeiten: Heinrich Brugger aus Steyr-Christkindl, Hermann Infanger aus Ternberg, Marianne Damböck aus Waldneukirchen und natürlich die starke Frau, die die Florian-Medaille erhielt – Johanna Maria Eisner, ebenfalls aus Steyr-Christkindl. Ihre Arbeit ist nicht nur menschlich, sondern auch christlich von unschätzbarem Wert für die Gemeinschaft. Generalvikar Severin Lederhilger hob die Bedeutung dieser Ehrenamtlichen hervor, die oft im Hintergrund wirken, aber dennoch einen riesigen Einfluss auf das Gemeindeleben haben.

Engagement, das Herzen berührt

Das Engagement der Geehrten umfasst eine Vielzahl von Bereichen – von pastoral bis liturgisch, von Bildungsarbeit bis hin zu organisatorischen und handwerklichen Aufgaben. Es zeigt eindrucksvoll, wie vielschichtig und wichtig ehrenamtliche Arbeit für die Kirche und die Gesellschaft ist. Man könnte fast sagen, dass diese Menschen die unsichtbaren Fäden sind, die das Gemeindeleben zusammenhalten, auch wenn sie oft im Schatten der großen Ereignisse stehen.

Die Severin-Medaille wurde an insgesamt zehn Personen verliehen, darunter auch DI Christian Hofer aus Gramastetten und Ing. Johann Renzl aus Haigermoos. Dies zeigt, dass die Diözese Linz ein breites Spektrum an engagierten Menschen hat, die sich über viele Jahre für die Gemeinschaft einsetzen. Jedes einzelne Engagement ist ein Zeichen für die Lebendigkeit und Vielfalt der Kirche, und das nicht nur im kirchlichen Rahmen, sondern auch in sozialen und kulturellen Bereichen.

Ein Zeichen der Dankbarkeit

Die Medaillen selbst sind symbolisch gestaltet von der Künstlerin Ulrike Neumaier und tragen die Inschrift „Et si nemo, ego tamen.“ – „Und wenn es keiner macht, ich tue es doch!“ Ein schöner Gedanke, der die Motivation vieler Ehrenamtlicher widerspiegelt. Es ist nicht nur eine Auszeichnung für die vergangenen Jahre, sondern auch ein Ansporn für die Zukunft. Schließlich wird das Ehrenamt nicht nur für seine jahrzehntelange Treue geehrt, sondern auch für die Hoffnung, die es in der Gemeinschaft weckt.

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Die Bedeutung dieser Auszeichnung wird auch im Zusammenhang mit den Rahmenrichtlinien für ehrenamtliches Engagement sichtbar. Es geht nicht nur um die Auszeichnung selbst, sondern um die Schaffung eines Umfelds, in dem Ehrenamtliche wertgeschätzt und unterstützt werden. Klare Aufgabenbeschreibungen, regelmäßiger Austausch und eine transparente Kommunikation sind essentielle Bausteine für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. So kann der persönliche Einsatz der Ehrenamtlichen nicht nur gewürdigt, sondern auch effektiv in die Gemeindearbeit integriert werden.

Am Ende des Abends, bei einem kleinen Empfang, spürte man förmlich die Freude und den Stolz der Geehrten. Manch ein Tränchen wurde vergossen, nicht aus Traurigkeit, sondern aus Freude und Dankbarkeit. In einer Welt, die oft hektisch und unpersönlich erscheint, sind solche Momente wichtig – sie erinnern uns daran, was wirklich zählt: das Miteinander, die Gemeinschaft und der unermüdliche Einsatz für andere.