In der Nacht auf Samstag hat sich in Brunnenthal ein Verkehrsunfall ereignet, der für einige Aufregung sorgte. Ein Auto kam aus bislang ungeklärten Gründen in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug stürzte über eine Böschung und krachte gegen einen Baum. Der Aufprall war so heftig, dass gleich zwei Bäume auf die Fahrbahn geschleudert wurden – da fragt man sich, wie es den Insassen dabei ergangen ist.

Bei der Ankunft der Polizei fanden die Beamten zwei Männer, 36 und 39 Jahre alt, leicht verletzt neben dem beschädigten Fahrzeug. Komischerweise behaupteten beide, eine dritte Person hätte das Auto gelenkt und wäre geflüchtet. Doch das stimmt so nicht ganz, denn das Unfallfahrzeug war ein Zweisitzer. Das wirft natürlich Fragen auf – wie kann man mit drei Personen in einem Zweisitzer unterwegs sein? Die Polizisten hatten schnell den Verdacht, dass die beiden Männer selbst am Steuer saßen.

Alkohol am Steuer

Ein Alkovortest wurde durchgeführt, wobei der 39-Jährige den Test verweigerte. Der 36-Jährige hingegen hatte einen Wert von 2,3 Promille. Das ist nicht gerade wenig! Er wurde daraufhin als der Lenker des Unfallfahrzeugs identifiziert. Man muss sich mal vorstellen, welche Gefahren das mit sich bringt. In Österreich gilt eine Promillegrenze von 0,5 für die meisten Fahrer. Ab 0,3 Promille wird’s schon ernst: Bei auffälligem Fahrverhalten droht eine Strafanzeige. Und ab 1,1 Promille ist man absolut fahruntüchtig. Das kann bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe nach sich ziehen.

Alkohol am Steuer ist nicht nur ein Sicherheitsrisiko, sondern zieht auch erhebliche rechtliche Konsequenzen nach sich. Bei Unfällen unter Alkoholeinfluss müssen die Fahrer mit zivilrechtlichen Ansprüchen der Geschädigten rechnen – und das kann ganz schön teuer werden. Es gibt immer wieder Diskussionen, die Promillegrenze abzusenken, um die Straßen sicherer zu machen, aber bisher hat sich da noch nichts durchgesetzt. Gerichte urteilen zunehmend strenger, besonders bei Wiederholungstätern.

Ein Blick auf die Folgen

Die beiden Männer in Brunnenthal haben nun einiges zu erwarten. Die Polizei hat den Verdacht, dass sie nicht nur leichtsinnig waren, sondern auch eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellten. Es ist einfach bedenklich, wie oft Alkohol am Steuer mit schweren Unfällen in Verbindung gebracht wird. In Deutschland und auch in Österreich sind die Statistiken alarmierend – es ist eine der häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle. Vielleicht helfen solche Vorfälle, das Bewusstsein für die Gefahren zu schärfen. Denn letztlich ist jeder von uns auf der Straße auf die Verantwortung der anderen angewiesen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Datenschutz und DSGVO-Konformität gehören zu den grundlegenden Anforderungen eines professionellen Nachrichtenangebots. Die VeloCore-Umsetzung unseres Magazins durch Daniel Wom setzt auf datensparsame Verarbeitung, weitgehenden Verzicht auf Drittanbieter und transparente Einwilligungsmechanismen.