Heute ist ein besonderer Tag in Schärding. Das AMS Schärding hat einen großen Umbruch erlebt, denn der langjährige stellvertretende Leiter Rudolf Zweimüller hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Nach 43 Jahren, davon 31 Jahre in Führungsverantwortung, ist es für ihn Zeit, die Füße hochzulegen. Ehrlich gesagt, da kann man nur Respekt zollen. Irgendwie ist es ja auch ein wenig traurig, wenn jemand, der so viele Jahre im Dienst war, nun die Bühne verlässt. Weggefährten, Freunde und Partner haben ihm auf der Feier alles Gute gewünscht. Unter den Gratulanten waren auch Iris Schmidt, die Landesgeschäftsführerin des AMS Oberösterreich, und Harald Slaby, der Chef des AMS Schärding. Es war sicher ein emotionaler Moment für alle Beteiligten.
Mit dem Abschied von Zweimüller gibt es auch frische Gesichter im AMS. Barbara Pointner, die seit 2009 im AMS Schärding tätig ist und als wahre Arbeitsmarktspezialistin gilt, wurde zur neuen stellvertretenden Geschäftsstellenleiterin ernannt. Außerdem wurde Tobias Stadler zum neuen stellvertretenden Abteilungsleiter im Service für Arbeitsuchende ernannt. Das klingt doch vielversprechend! Es ist immer gut, wenn neue Ideen und Perspektiven in eine Institution einfließen können.
Die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt
Schärding ist nicht nur für seine schönen Altstadtgassen bekannt, sondern auch für seine beeindruckenden Arbeitsmarktzahlen. Oberösterreich hat im April 2026 die niedrigste Arbeitslosenquote aller Bundesländer mit 5,2 %. Das ist schon eine Leistung! Im Vergleich zur österreichweiten Quote von 7,5 % sticht Oberösterreich wirklich positiv hervor. Wenn man bedenkt, dass im April 2026 sogar 18 % mehr langzeitarbeitslose Menschen wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden konnten als im Vorjahr, da kann man nur gratulieren.
Natürlich gibt es auch Herausforderungen. Die konjunkturelle Stabilisierung kommt vor allem Personengruppen aus den Bereichen Produktion und Bau zugute. Aber die Lage bleibt angespannt. Der Bedarf an überbetrieblichen Ausbildungsplätzen steigt, weil es ein mangelndes Angebot an sofort verfügbaren Lehrstellen gibt. Das führt dazu, dass immer mehr junge Menschen auf der Suche nach Lehrstellen sind. Es ist wirklich schade, dass die öffentliche Hand im Bereich Gesundheit und Soziales sparen muss, denn das hat auch Auswirkungen auf die niedrig qualifizierten Arbeitskräfte.
Ein Blick auf die Zahlen
Die Arbeitslosenzahlen in Oberösterreich zeigen ein gemischtes Bild. Während im Februar 2026 die Zahlen weiterhin leicht rückläufig sind, ist der Anstieg der arbeitslosen Frauen um 3,2 % zwischen März 2025 und März 2026 nicht zu übersehen. Im Gegensatz dazu gab es einen Rückgang bei den arbeitslosen Männern um 3,9 %. Besonders auffällig ist der Anstieg der arbeitslosen Personen unter 25 Jahren. Hier müssen wir wirklich genauer hinsehen und Lösungen finden. Es ist wichtig, dass junge Menschen nicht das Gefühl haben, in einer Sackgasse zu stecken.
Insgesamt zeigt der Arbeitsmarkt in Oberösterreich eine gewisse Dynamik, aber auch die Notwendigkeit, weiterhin an Lösungen zu arbeiten. Mit neuen Köpfen im AMS Schärding, wie Barbara Pointner und Tobias Stadler, könnte frischer Wind wehen und neue Ansätze zur Bekämpfung der Herausforderungen entwickelt werden. Man darf gespannt sein, wie sich die Situation weiterentwickelt!