Wärme aus der Heimat: Wie Rohrbach mit Steirer-Pellets die Zukunft heizt
Heute ist der 24.06.2026 und wir befinden uns im malerischen Rohrbach an der Lafnitz, wo die Kunst des Pelletierens einen neuen Glanz erhält. Hier wird nicht einfach nur Holz zu Pellets verarbeitet – hier wird regionale Wärme für tausende Haushalte geschaffen! Seit 2022 läuft in diesem kleinen, aber feinen Ort die Produktion der Steirer-Pellets, die in Zusammenarbeit mit Bioenergie Köflach ins Leben gerufen wurde. Im letzten Jahr allein wurden stattliche 70.000 Tonnen Pellets aus heimischen Wäldern produziert. Diese Zahl hat es in sich – sie versorgt rund 14.000 Einfamilienhäuser mit wohliger Wärme. Ist das nicht beeindruckend?
Die Pelletproduktion in Rohrbach ist ein wahrer Meisterbetrieb. Hochmodern ausgestattete Anlagen, wo High-Lifter Baumstämme greifen und auf Förderbänder transportieren, sorgen für einen reibungslosen Prozess. Und das Beste? Das Holz kommt aus der Region – maximal 50 Kilometer entfernt. So bleiben die Transportwege kurz, was nicht nur die Umwelt schont, sondern auch für eine frische Qualität sorgt. Die Pellets werden in zwei speziellen Pressen geformt, die nach den Zwillingen des Chefs benannt sind. Ein bisschen Familiensinn schwingt da mit!
Effiziente Produktion und höchste Qualität
Ein weiterer Hingucker der Produktion sind die sieben Pumpwagen, die das ganze Jahr über im Einsatz sind, um die Endkunden zu beliefern. Wenn man über die Maschinen nachdenkt, kann man sich das Geräusch der Förderbänder förmlich vorstellen – ein geschäftiges Summen, das die Effizienz der Anlage widerspiegelt. Die Pellets durchlaufen dabei mehrere Stationen, bevor sie in die Pressen gelangen. Und um höchste Qualitätskriterien zu erfüllen, werden sie doppelt entstaubt. Es bleibt also kein Staubkorn zurück!
Die Trocknungszeit der Pellets variiert je nach Jahreszeit – im Sommer sind es nur 14 Minuten, im Winter dauert es 18 bis 19 Minuten. Interessanterweise haben frisch gepresste Pellets eine Temperatur von bis zu 90 Grad! Karl Kirchsteiger, der die Produktionsprozesse überwacht, sorgt dafür, dass alles reibungslos abläuft. Er hat den Überblick, während die Maschinen im Hintergrund unermüdlich arbeiten. Und das alles, um sicherzustellen, dass die Qualität stimmt. Proben werden zur Dokumentation aufbewahrt, damit im Reklamationsfall alles nachvollziehbar bleibt.
Ein regionales Heizkonzept
Die Steirer-Pellets haben nicht nur die Haushalte in der Steiermark im Visier. Auch im Burgenland und bis zur Wiener Stadtgrenze sowie in Kärnten bis nach Wolfsberg und Völkermarkt gibt es glückliche Kunden, die von der regionalen Wärme profitieren. Es ist schön zu sehen, wie sich nachhaltige Energiekonzepte in der Region umsetzen lassen. Pellets- Händler und „Verstromer“ in Orten wie Fürstenfeld werden ebenfalls beliefert. Das zeigt, wie gut das Netzwerk der Bioenergie funktioniert – ein echter Gewinn für alle!
Mit einer Produktionsgrenze von 80.000 Tonnen pro Jahr ist das Pelletierwerk gut aufgestellt und trägt dazu bei, die Region nachhaltig mit Wärme zu versorgen. Die Vision der Verantwortlichen geht über die bloße Produktion hinaus; es ist ein ganzheitlicher Ansatz, der sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll ist. Wenn wir also in den kommenden kalten Monaten wieder die Heizung aufdrehen, können wir uns gewiss sein, dass wir mit Wärme aus unserer Heimat versorgt werden. Und das hat doch etwas Beruhigendes, oder?
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