Rohrbach-Berg: Wenn aus Baustellen Zukunftsträume werden
In der Gemeinde Rohrbach-Berg, wo man sich manchmal fragt, ob der Himmel nicht ein Stück blauer leuchtet, hat sich so einiges getan. Der Kanalbau, ein Mammutprojekt, ist nun erfolgreich abgeschlossen! Über 50 Kilometer neuer Kanal wurden verlegt und das letzte große Werk, die Asphaltierungsarbeiten in Gattergassling, sind nun am Laufen. Man könnte sagen, das war der letzte Schliff für die moderne Infrastruktur, die hier Stück für Stück entsteht.
Die Umsetzung des Projekts war allerdings kein Spaziergang. Es brauchte viele Zustimmungen von Grundeigentümern und ein offenes Ohr für die Bedenken der Anrainer. Aber das hat sich gelohnt! Die Firma Dreihans hat den letzten Bauabschnitt in Gattergassling ausgeführt, während die Firma Weber bei mehreren anderen Abschnitten mitgeholfen hat. Hinter der Planung stand das Planungsbüro Eitler unter der Leitung von Gunther Mostler, der sicher das eine oder andere graue Haar mehr bekommen hat. Bürgermeister Andreas Lindorfer und Vizebürgermeister Franz Hötzendorfer sind sichtlich stolz und danken allen Beteiligten für die tatkräftige Zusammenarbeit.
Ein Blick auf die Investitionen
Die Stadtgemeinde hat in den letzten Jahren ihr Geld gut angelegt. Man könnte sagen, sie hat sich in eine neue Zukunft investiert. Über 20 Millionen Euro flossen in den neuen Schulcampus, der im April eröffnet wurde und die Volks- und Mittelschule sowie die Musikschule und Nachmittagsbetreuung umfasst. Da kann man sich schon mal fragen, wo die Zeit geblieben ist, denn die Gemeinden Rohrbach und Berg sind seit einem Jahrzehnt vereint, und was in dieser Zeit alles entstanden ist, ist beachtlich!
Auch die Bezirkssporthalle wurde generalüberholt, mit über zwei Millionen Euro in die Sanierung investiert. Alte Wasserleitungen haben das Weite gesucht, und der Glasfaserausbau wird ebenfalls vorangetrieben. Die Kanalsanierung neigt sich nun dem Ende zu, und es wird Zeit, dass die Stadt sich um andere Projekte kümmert. Und die gibt es reichlich: von neuen Wohneinheiten über das Raiffeisencenter bis hin zu einem neuen Sparmarkt und dem Kinder- und Jugendreha kokon. Die Infrastruktur in der Bezirkshauptstadt hat eine umfassende Erneuerung erfahren!
Herausforderungen und Zukunftspläne
Doch so rosig die Zukunft aussieht, die Herausforderungen sind nicht zu unterschätzen. Steigende Kosten belasten das Gemeindebudget, und die Stadt wird es nicht einfach haben, den Haushalt auszugleichen. Investitionen in die Lebensqualität der Bürger sind notwendig, auch wenn es manchmal wie ein Drahtseilakt wirkt. Bürgermeister Lindorfer denkt bereits an die Gestaltung des Stadtplatzes und an die Schaffung einer Begegnungszone. Ein ambitioniertes Ziel, denn die Reduzierung des Durchzugsverkehrs wird nicht einfach. Eine komplett autofreie Zone – das klingt schön, ist aber schwer umsetzbar.
Und während die Asphaltierungsarbeiten in Gattergassling ihren Lauf nehmen, gibt es noch einige unansehnliche Stellen in der Innenstadt, die dringend nach einer Auffrischung schreien. Es bleibt spannend, wie Rohrbach-Berg sich in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird. Die Investitionen sind natürlich wichtig, aber wo bleibt der Mensch in all dem? Irgendwie ist das alles mehr als nur Zahlen und Projekte – es geht um die Lebensqualität, um Gemeinschaft und um das Gefühl, dass man hier zu Hause ist.
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