In der kleinen, charmanten Gemeinde Rohrbach-Berg lebt mit Hermann Hinterhölzl ein wahrer Heimatdichter, der die Herzen der Menschen mit seinen Worten berührt. Der 84-Jährige hat in seiner Jugend als Hilfsarbeiter in der Lederfabrik Poeschl gearbeitet und ist nun, fünf Jahrzehnte später, am Standort des ehemaligen Fabrikgeländes zu Hause. Dort steht heute das Caritas-Zentrum, ein Ort, der nicht nur für ihn, sondern für viele andere Menschen ein neues Zuhause geworden ist. Hinterhölzl, der nach dem Tod seiner Frau 2020 ins betreubare Wohnen zog, ist mit seiner neuen Wohnsituation mehr als zufrieden. Er schwärmt von den geordneten Verhältnissen, dem angenehmen Klima unter den Bewohnern und den hervorragenden Serviceleistungen, die er dort genießen darf.

Marianne Wöss, die Hausleiterin des Caritas-Zentrums, kümmert sich bereits seit 20 Jahren um die sozialen Belange der Bewohner*innen. Sie organisiert alles, was das Leben angenehmer macht – von Essen auf Rädern bis hin zu mobilen Pflegediensten. Ihr Ziel ist es, dass sich alle wie zu Hause fühlen, und das merkt man. Zum 20-jährigen Jubiläum des Caritas-Zentrums hat Hinterhölzl ein besonderes Mundartgedicht verfasst, das nicht nur seine Freude, sondern auch die positive Entwicklung des Zentrums widerspiegelt. Mit seinen Gedichten möchte er Freude und Trost bringen – und das ist ihm, so viel sei gesagt, mehr als gelungen.

Ein Leben voller Geschichten

Seine Leidenschaft für das Schreiben hat Hinterhölzl schon lange begleitet. Als Gelegenheitsschreiber hat er an vielen Heimatabenden und Festveranstaltungen mitgewirkt. Seine Werke, darunter die Mundartgedichte „Da Mittn zua“ und „Du muaßt as nuh amol lesn“, sowie der Roman „Die anderen Tage“, sind nicht nur in der Region bekannt. Er hat Preise bei Literatur-Wettbewerben gewonnen, darunter den 1. Preis beim „Leopold-Wandl-Preis“ im Jahr 2002. Diese Auszeichnungen sind ein Zeugnis seiner Kreativität und seines Engagements für die regionale Kultur.

Auch in der heutigen Zeit ist die Unterstützung regionaler Kulturarbeit von großer Bedeutung. Initiativen wie die Partnerschaft zwischen der VKB Bank und dem Strandmühl-Team haben das Ziel, das Unternehmertum vor Ort sichtbar zu machen und die Wertschöpfung in der Region zu stärken. Almir Barucic, Bereichsdirektor Marketing und Unternehmenskommunikation der VKB, spricht sich positiv über diese Kooperation aus. In einer Zeit, in der 95 Prozent der Menschen 95 Prozent ihrer Zeit in einem Umkreis von 25 Kilometern verbringen, ist es wichtiger denn je, die lokale Kultur und das Handwerk zu fördern.

Ein Blick in die Zukunft

Hinterhölzls Engagement für die Heimat und die Kultur geht Hand in Hand mit dem Bestreben, das Leben in der Region zu bereichern. Seine Theaterstücke wurden in mehreren Orten aufgeführt, und er war aktiv am Museumsaufbau des Freilichtmuseums „Denkmalhof Unterkagerer“ beteiligt. Man könnte sagen, dass sein Leben ein einziges großes Kunstwerk ist, in dem sich die Fäden von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verweben. In einem Zeitalter, in dem viele sich nach Wurzeln und Heimat sehnen, ist Hermann Hinterhölzl ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man mit Worten und Taten die Gemeinschaft stärken kann.

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Wenn man die Gemeindeseiten von MeinBezirk Oberösterreich durchblättert, findet man aktuelle Nachrichten, die das Leben in den Gemeinden widerspiegeln. Es ist dieser lokale Bezug, der für viele Menschen von Bedeutung ist, denn schließlich verbringen die meisten ihre Zeit in der Heimatgemeinde oder Stadt. Da ist es wichtig, dass Geschichten wie die von Hermann Hinterhölzl erzählt werden – Geschichten, die verbinden und Freude bringen.