In der kleinen Stadt Rohrbach hat sich am 16. April 2026 ein neues, aufregendes Format für Frauen etabliert. Der Frauenabend, der unter dem Motto „Was Frauen wissen sollten“ steht, fand in der Arbeiterkammer statt und war ein voller Erfolg. Rund 85 Frauen aller Altersgruppen haben sich versammelt, um sich zu informieren, zu vernetzen und neue Impulse mit nach Hause zu nehmen. Ein echtes Highlight! Die Stimmung war lebhaft und voller Energie – man spürte förmlich, wie die Begeisterung durch den Raum schwebte.

Die Referentinnen des Abends waren allesamt hochkarätige Expertinnen, die ihr Wissen mit den Teilnehmerinnen teilten. Notarin Teresa Streicher war da und klärte über wichtige rechtliche Fragen auf – es ging um Themen wie Eigentum, Trennung, Scheidung und was passiert, wenn jemand verstirbt. Auch die Ernährungsberaterin Elisabeth Wolkerstorfer kam nicht zu kurz; sie gab wertvolle Tipps zur Ernährung in verschiedenen Zyklusphasen. Die Frauen lauschten gebannt und notierten eifrig.

Selbstfürsorge und rechtliche Absicherung

Astrid Gahleitner, die Geschäftsführerin des Frauen- und Familiennetzwerks Rohrbach, machte deutlich, wie wichtig Selbstfürsorge und Grenzsetzung im Alltag sind. Das ist oft leichter gesagt als getan, aber ihr Vortrag motivierte viele Frauen, einen Schritt in diese Richtung zu gehen. Thomas Jäger, der Leiter der AK-Bezirksstelle Rohrbach, informierte über Schwangerschaft, Karenz, Wiedereinstieg, Teilzeit und Altersvorsorge. So viele wichtige Themen, die oft nicht genug Beachtung finden!

Und dann war da noch Coachin Janine Zika. Sie sprach über die Stärkung von Frauen durch gegenseitige Unterstützung anstelle von Konkurrenz. Das war nicht nur inspirierend, sondern auch ein echter Augenöffner. Es ist doch oft so, dass wir uns gegenseitig eher als Rivalinnen sehen, statt uns zu unterstützen. Ein Gedanke, der zum Nachdenken anregt!

Gesundheit im Fokus

Ein weiteres Highlight war die Physiotherapeutin Anna Penz, die gesundheitliche Aspekte ansprach – von dem weiblichen Zyklus über Endometriose bis hin zum Beckenboden. Das sind Themen, über die viel zu oft geschwiegen wird, obwohl sie uns alle betreffen können. Es war bemerkenswert zu sehen, wie offen und ehrlich darüber diskutiert wurde. Eine Atmosphäre, in der sich jede Frau wohlfühlte und ihre Fragen loswerden konnte.

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Die Veranstaltung richtete sich an alle Frauen, unabhängig von Alter oder Lebenssituation. Das ist besonders wichtig, denn oft fühlen sich Frauen in bestimmten Lebenslagen allein gelassen. Hier wurden nicht nur Informationen geliefert, sondern auch eine Plattform geschaffen, um sich auszutauschen und zu vernetzen. Der Eintritt war frei – ein weiterer Pluspunkt, der zeigt, dass es hier um die Förderung von Frauen in der Region geht.

Solche Formate sind nicht nur in Rohrbach gefragt. In vielen Städten erfreuen sie sich großer Beliebtheit, und das ist kein Wunder. Es gibt einen klaren Bedarf an geschützten Räumen, in denen Frauen lernen können, ihre Rechte kennen und selbstbewusst agieren können – besonders wenn man bedenkt, dass viele Betroffene oft nicht wissen, welche Rechte ihnen zustehen. Es ist an der Zeit, dass solche Themen – wie etwa die rechtlichen Aspekte im Alltag – viel mehr Beachtung finden.

Ein Blick auf die feministische Rechtsberatung zeigt, dass es nicht nur um die Informationsvermittlung geht, sondern auch um Empowerment. Durch Vorlesungsreihen und Vorträge zu rechtlichen Themen wird versucht, das Wissen zu erweitern und Frauen sowie queere Personen zu stärken. Mit einem Fokus auf Sicherheit und Vertraulichkeit wird hier ein Raum geschaffen, der nicht nur informativ, sondern auch unterstützend ist.