Am 10. Mai 2026 ist es wieder so weit: Der achte „Giro Biero“ bringt die Radfahrer zurück zu den Wurzeln des Events in Ried im Innkreis. Veranstaltet wird das Ganze vom „Giro Biero – Vintage Cycling Team“. Obfrau Sabine Stelzhamer zeigt sich begeistert über die Rückkehr zu den Ursprüngen und bedankt sich herzlich bei den Sponsoren, zu denen auch KTM Bike-Industries sowie die Tourismusregion Quellenviertel und die Bierregion Innviertel zählen. Ein Event, das nicht nur die Herzen der Radsportler höher schlagen lässt, sondern auch ein Fest für Liebhaber des regionalen Biers ist.
Hier dreht sich alles um das Innviertler Lieblingsgetränk und die Geschichte des Fahrrads. Teilnehmer, die mit ihren Stahlrennern an den Start gehen wollen, müssen darauf achten, dass ihre Räder vor 1987 produziert wurden. Dies ist eine Hommage an die Wurzeln des Radsports und an die Tradition des Fahrrads. Die Veranstaltung bietet zwei verschiedene Strecken: die „Pfiff“-Runde mit 70 km und die „Märzen“-Runde mit 90 km. Beide Routen sind so gestaltet, dass sie die Schönheit der Innviertler Landschaft betonen und gleichzeitig lokale Brauereien und Wirtshäuser in den Fokus rücken.
Gemeinschaftserlebnis in der Natur
Der Start der Radrunden erfolgt um 9.30 Uhr bei der Brauerei Ried. Hier können sich die Teilnehmer auf ein gemeinschaftliches Erlebnis freuen, das Freude und Geselligkeit in die malerische Innviertler Natur bringt. Anmeldeschluss ist am Mittwoch, 6. Mai. Die Startnummern können am Samstag, 9. Mai, ab 16 Uhr oder am Sonntag ab 8 Uhr in der Brauerei abgeholt werden. Ein guter Grund, sich rechtzeitig für das Event anzumelden und die Vorfreude auf dieses besondere Radevent zu genießen!
Die Geschichte des Fahrrads in Österreich
Das Fahrrad hat eine lange und bewegte Geschichte, die bis ins Jahr 1817 zurückreicht, als Karl Freiherr von Drais die Laufmaschine erfand. In Österreich wurde die Erfindung 1818 von der „K. K. Hofackerwerkzeug- und Maschinenfabrik Anton Burg und Sohn“ kopiert. Es war Friedrich Maurer, der 1869 den „Wiener Vélocipède-Club“ gründete und damit den Radsport in Österreich ins Rollen brachte. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten wie Fahrverboten in Städten wie Linz, Salzburg und Wien setzte sich das Fahrrad als beliebtes Fortbewegungsmittel durch.
Die industrielle Fertigung ab 1870 senkte die Preise und machte das Fahrrad zum Massenverkehrsmittel. Es wurde als „Auto der Armen“ bezeichnet und erfreute sich besonders bei der Arbeiterschaft und Frauen großer Beliebtheit. In Zeiten des Wandels, insbesondere in den 1960er- und 1970er-Jahren, geriet das Fahrrad kurzzeitig in Vergessenheit, bevor es mit der Ölkrise und der Anti-Zwentendorf-Bewegung ein Comeback erlebte. Heute sind E-Bikes und Lastenräder die neuesten Trends und bieten neue Möglichkeiten der Mobilität.
Der „Giro Biero“ ist nicht nur eine Möglichkeit, die Freude am Radfahren zu zelebrieren, sondern auch eine Hommage an die tief verwurzelte Fahrradkultur in Österreich. Seien Sie dabei, wenn am 10. Mai die Räder rollen und die Gemeinschaft in der wunderschönen Innviertler Landschaft zusammenkommt!