Neustart mit Leidenschaft: Die SV Ried auf dem Weg zu neuen Erfolgen
Heute ist der 25.07.2026, und in Ried im Innkreis brodelt die Fußballleidenschaft. Thomas Gahleitner, der seit Mai 2023 das Präsidium der SV Ried leitet, hat in den letzten zwei Jahren viel erlebt – das Auf und Ab des Fußballs, aber auch die Freuden des Erfolgs. Wer hätte gedacht, dass nach einem Abstieg der Wiederaufstieg nicht nur möglich, sondern auch erfolgreich sein würde? Gahleitner selbst ist stolz auf das Erreichte, insbesondere auf die letzte Saison, in der der Klassenerhalt gefeiert werden konnte. Es war nicht nur ein Triumph für die Mannschaft, sondern ein gemeinsames Fest für alle Beteiligten: Mitarbeiter, Ehrenamtliche und natürlich die Fans, die den Verein in schwierigen Zeiten leidenschaftlich unterstützt haben.
Die SV Ried hat sich durch eine Umstrukturierung neu aufgestellt, mit dem klaren Ziel, sich dauerhaft in der Bundesliga zu etablieren. Dabei hat der Verein nicht nur sportliche Ziele verfolgt, sondern auch an der wirtschaftlichen Stabilität gearbeitet. In der zweiten Liga wurde ein solides Fundament gelegt, und das zahlt sich jetzt aus. Hohe Transfererlöse haben zur Stabilität beigetragen und ermöglichen Investitionen in die Mannschaft. Ein beeindruckendes Investitionsprogramm von 16 Millionen Euro ist geplant, unterstützt durch das Land Oberösterreich. Gahleitner hebt hervor, dass die Landesbeihilfe nicht mit Förderungen anderer Vereine vergleichbar ist – hier wird das Engagement der Region spürbar.
Ein neues Kapitel für die SV Ried
Die vergangene Saison hatte ihre Höhepunkte. Der Sieg gegen den LASK und die spannenden Derbys werden wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Die Fans haben mitgefiebert und ihren Verein unterstützt, als ob es kein Morgen gäbe. Die gute Sponsorenlandschaft, mit Partnern wie der Oberbank und der BWT, hat dem Verein den Rücken gestärkt. Und auch die infrastrukturellen Investitionen sind nicht zu vernachlässigen: Die Erweiterung der Wenzel Schmidt Fußballakademie in Hohenzell wurde abgeschlossen, und es gibt neue Zuschauertribünen sowie zusätzliche Kabinen und Büroflächen. Das Flutlicht wurde auf moderne LED-Technik umgerüstet, was eine Investition von rund einer Million Euro bedeutet.
Der Umbruch im Kader war größer als erwartet, was von vielen als Auszeichnung für die sportliche Philosophie des Vereins gesehen wird. Trainer Mario Despotovic bringt frischen Wind und möchte eine offensivere Spielweise einführen, die den Spielern mehr Freiraum lässt. Die Entwicklung der jungen Talente, die „Wikinger“, und die Akademie-Teams stehen ebenfalls im Fokus. Eine Kooperation mit dem SV Hohenzell zur Nutzung von Trainingsplätzen wurde eingegangen, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen. Doch auch wenn die Pläne für die Akademieplätze durch Probleme beim Erwerb von Grundstücken etwas ins Wanken geraten sind, bleibt der Verein optimistisch.
Die Zukunft im Blick
Ein Neuwahl des Vorstands steht an, und mit personellen Veränderungen wird gerechnet. Der Wahlvorschlag umfasst prominente Namen, darunter Thomas Gahleitner selbst, der sich eine konsequente positive Entwicklung wünscht – mit einem klaren Fokus auf sportliche Leistung und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Der Weg ist noch weit, aber Gahleitner und sein Team sind bereit, die Herausforderung anzunehmen.
Die SV Ried – ein Verein mit Herz und einer Geschichte, die noch lange nicht zu Ende erzählt ist. Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich die nächsten Kapitel entwickeln werden. Ob im Stadion oder in den Herzen der Menschen – der Fußball in Ried ist lebendig und voller Emotionen.
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