Heute ist der 19.04.2026. Im Fußball geht es oft um Siege, aber manchmal auch um das, was nicht gelungen ist. Dies musste auch das deutsche Frauen-Nationalteam bei ihrem letzten Auftritt in der WM-Qualifikation gegen Österreich am 14. April erfahren. Das Spiel endete mit einem ernüchternden 0:0, und Bundestrainer Christian Wück war nach der Partie sichtlich enttäuscht über die gezeigte Leistung seiner Spielerinnen. Besonders die ungenauen Pässe und die mangelnde Ausnutzung des Potenzials waren Themen, die Wück nach dem Spiel ansprach.

Die gute Ausgangsposition für die Qualifikation zur WM 2027 in Brasilien ist damit in Gefahr. Wück betonte jedoch, dass die Mannschaft weiterhin Erster in der Gruppe ist und alles in eigener Hand hat. Während des Spiels gab es auch kritische Stimmen von Spielerinnen, die den Zustand des Balls und des Platzes bemängelten. Zudem musste Janina Minge mit einer Roten Karte vom Feld, was sie im nächsten Spiel gegen Norwegen am 5. Juni in Köln fehlen lassen wird.

Ein Rückschritt mit Lernpotential

Wück beschrieb das Spiel gegen Österreich als Rückschritt und forderte seine Spielerinnen auf, aus solchen Erfahrungen zu lernen. Mit dem Unentschieden erzielte Österreich im neunten Vergleich das erste Remis gegen die deutschen Frauen. Es wird spannend zu beobachten, wie sich die Mannschaft in den kommenden Spielen, insbesondere gegen Norwegen, präsentieren wird. Ein Sieg ist dort Pflicht, um die Tabellenführung zu festigen.

Die nächste Herausforderung steht bereits vor der Tür. Am 5. Juni treffen die DFB-Frauen auf Norwegen in Köln. In der Vergangenheit hat das deutsche Team bereits gegen Norwegen in Stavanger überzeugt und das Spiel mit 4:0 gewonnen. Tore von Elisa Senß, Carlotta Wamser, Vivien Endemann und Jule Brand sorgten für einen klaren Sieg und festigten die Tabellenführung in der Qualifikationsgruppe A4. Für ein Direkt-Ticket zur WM 2027 ist der Gruppensieg notwendig, was den Druck auf die Spielerinnen erhöht.

Ein Blick in die Zukunft

Die nächsten Spiele gegen Österreich am 14. und 18. April in Nürnberg und Ried stehen ebenfalls auf dem Plan und sind entscheidend für den weiteren Verlauf der Qualifikation. Bundestrainer Wück hat bereits angekündigt, die Startelf auf drei Positionen im Vergleich zum letzten Spiel gegen Slowenien zu ändern, um frischen Wind ins Team zu bringen. Dabei wird es darauf ankommen, die Stärken der Spielerinnen auszuspielen und die Schwächen der letzten Spiele abzustellen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

In einer Zeit, in der auch andere starke Teams wie Spanien, Frankreich und Schweden möglicherweise in die Playoffs müssen, wird es für die deutschen Frauen umso wichtiger, ihre Form zu finden und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das Ziel ist klar: Der Weg zur WM 2027 in Brasilien führt über den Gruppensieg. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, um diesen Traum zu verwirklichen.