Es gibt Momente, die bleiben unvergesslich. Wenn Kinder auf der Bühne stehen und mit strahlenden Augen ihre Talente zeigen, dann wird es magisch. Die Volksschule Pergkirchen hat genau so einen Moment geschaffen, als sie am 18. und 19. Juni das Musical „Das kleine Ich bin ich“ aufführte. Monatelang haben die Schüler gesungen, getanzt und geprobt. Die Vorfreude war förmlich spürbar, und der Turnsaal verwandelte sich in eine beeindruckende Musical-Bühne, die die Zuschauer in ihren Bann zog. Geschmückt wurde das gesamte Schulhaus, und die Atmosphäre war einfach zum Verlieben.

Alle Kinder, von der ersten bis zur vierten Klasse, waren aktiv beteiligt. Was für eine Leistung, wenn man bedenkt, dass die Gesamtleitung in den Händen von Direktorin Georgine Wagner lag. Die Kinder zeigten echtes Talent, Authentizität und eine Spielfreude, die das Publikum mitriss. Applaus und herzliche Lacher hallten durch den Saal. Es war ein Fest der Freude und des Miteinanders.

Ein Blick ins Musical

„Das kleine Ich bin ich“ erzählt die Geschichte der Katzendame Elvira von Katzenstein und ihrer Tochter Klara. Die beiden müssen ihre Stadtwohnung verlassen und sich auf dem Land zurechtfinden. Klara, die noch nie gejagt hat, trifft das Mäusekind Sebastian, das ihr zur Seite steht. Vor der Entscheidung stehend, wem sie die Freundschaft schenken möchte, wird es spannend – wird es Sebastian oder die starke Landkatze Scharfzahn mit ihrer Gang sein? Insgesamt gibt es 19 Rollen, darunter auch die Mäusemutter, Luzie, Lilly und viele andere. Die Länge des Stücks beträgt etwa 60 Minuten, genau die richtige Zeit, um die Zuschauer auf eine Reise mitzunehmen.

Die Musik, die mit neun eingängigen Songs untermalt wird, sorgt dafür, dass die Kinder und das Publikum mitsingen und mitfühlen können. Ein Mitschnitt der Uraufführung am 16. Dezember 2011 zeigt, dass dieses Stück schon lange die Herzen der Zuschauer erobert hat. Es ist das Ergebnis von viel Liebe und Leidenschaft, die in die monatelangen Vorbereitungen geflossen sind. Ein Schulmusical ist nicht nur ein Stück, das man aufführt – es ist eine wertvolle Erfahrung für alle Beteiligten.

Die Tradition der Schulmusicals

Der Trend, Schulmusicals aufzuführen, hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Vor den 2000er Jahren war das Musizieren und Theater spielen in Schulen eher exotisch. Jetzt, nach der Corona-Pause, haben viele Schulen, so wie die Volksschule Pergkirchen, die kulturellen Initiativen wieder aufgenommen. Die Freude am gemeinsamen Arbeiten und das Gefühl der Gemeinschaft sind unglaublich wichtig. Ehemalige Schüler berichten oft von ihren positiven Erfahrungen und der Wertschätzung, die sie für diese Zeit mitnehmen.

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Die Entscheidung, ein eigenes Musical zu schreiben, kommt nicht von ungefähr. Oft liegt es daran, dass es nicht genügend geeignete Stücke gibt, die mit der Erfahrungswelt der Schüler verbunden sind. Geschichten, die ihnen helfen, ihren Platz in der Welt zu finden, sind gefragt. Es wird darauf geachtet, dass die Musik eingängig ist, die Tonhöhe für die Kinder angemessen und die Chorpartien einfach einzuüben sind. Ein modernes Erscheinungsbild, das ohne Anbiederei auskommt, ist ebenfalls von großer Bedeutung.

So zeigt sich, dass der Auftritt der Volksschule Pergkirchen nicht nur ein Erfolg war, sondern auch ein tolles Beispiel für die Kraft von Kreativität und Gemeinschaft. Es ist einfach schön zu sehen, wie Kinder auf der Bühne glänzen und eine Botschaft mit viel Spaß und Freude vermitteln können.

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