Heute, am 8. Juni 2026, gibt es Grund zur Freude im Oberösterreichischen Bauernbund. Michaela Langer-Weninger hat mit überwältigenden 97,4 % der Stimmen erneut das Vertrauen als Landesobfrau erhalten. Ein Wahlergebnis, das nicht nur für ihre Person spricht, sondern auch für die positive Einschätzung ihrer bisherigen Arbeit. Landeshauptmann Thomas Stelzer ließ es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren und bezeichnete die Wiederwahl als starkes Vertrauenssignal. Die Landwirtschaft, so Stelzer, sei das Rückgrat der Identität und wirtschaftlichen Stärke unseres schönen Bundeslandes. Da kann man nur zustimmen!

In ihrer Rede sprach Langer-Weninger die Herausforderungen direkt an, die bäuerliche Familienbetriebe derzeit zu meistern haben. Hohe Produktionskosten und der Druck internationaler Märkte setzen den Betrieben ordentlich zu. Es ist kein Geheimnis, dass wir klare Rahmenbedingungen brauchen, um die Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. „Wir dürfen die Umwelt nicht gegen die landwirtschaftliche Produktion ausspielen“, betonte sie und forderte gleichzeitig eine praxistaugliche Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik. Realistische Zielsetzungen im Rahmen des Green Deals, ohne politische Ideologie, stehen dabei ganz oben auf ihrer Agenda.

Eine Pionierarbeit für Frauen

<pEs ist auch bemerkenswert, dass Langer-Weninger als erste Frau die Führung des Oberösterreichischen Bauernbundes übernommen hat. Der Weg zur Gleichstellung in der Landwirtschaft ist zwar noch lang, aber sie ist ein echtes Vorbild dafür, dass Frauen in diesem Sektor eine Stimme haben und gehört werden können. Sie folgt Max Hiegelsberger, der über ein Jahrzehnt in dieser Position tätig war und dessen Verdienste von den Anwesenden gewürdigt wurden. Ein kleines Stück Geschichte wird hier geschrieben!

Georg Strasser, Präsident des Bauernbundes, und Norbert Totschnig, Direktor des Bauernbundes, haben das beeindruckende Wahlergebnis als Zeichen von Langer-Weningers bisheriger Arbeit interpretiert. Ihre politische Erfahrung und fachliche Kompetenz sind unbestritten. Seit 2009 ist sie im Landtag und hat sich als Agrarlandesrätin in der aktuellen Legislaturperiode einen Namen gemacht.

Die Zukunft im Blick

Wachstum, Regionalität und Energieunabhängigkeit sind zentrale Themen, die Langer-Weninger in den kommenden Jahren vorantreiben möchte. Sie warnte davor, dass populistisches Agieren die Bauernschaft spalten könnte. Es ist klar, dass das Miteinander und die Solidarität der Betriebe wichtiger denn je sind. Hohe Standards müssen für alle Bäuerinnen und Bauern auch finanziell tragbar sein, denn nur so kann die Landwirtschaft in Oberösterreich weiterhin blühen.

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Die Herausforderungen sind groß, aber mit einer starken Führungsfigur wie Michaela Langer-Weninger an der Spitze des Oberösterreichischen Bauernbundes dürfen wir auf eine positive Entwicklung hoffen. Es bleibt spannend, wie sich die nächsten Schritte gestalten werden.