Linz zwischen Fortschritt und Stagnation: Der viergleisige Ausbau der Westbahnstrecke im Spannungsfeld der Realität
Heute ist der 25.06.2026, und die Stimmung in Linz könnte nicht gemischter sein. Auf der einen Seite gibt es positive Neuigkeiten über den viergleisigen Ausbau der Westbahnstrecke zwischen Linz-Kleinmünchen und dem Linzer Hauptbahnhof. Auf der anderen Seite sorgt die straffe Planung der ÖBB für einige Stirnrunzeln. Im Verkehrsausschuss wurde bestätigt, dass es keine Verzögerungen beim Ausbau geben wird – die zusätzlichen Gleise sollen rechtzeitig für den Fahrplanwechsel 2033/34 zur Verfügung stehen. Das klingt doch vielversprechend, oder? Die neue Haltestelle Franckviertel/Lastenstraße wird ebenfalls 2033 in Betrieb genommen. Da können sich die Anwohner und Pendler schon mal freuen!
Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet und die Bestätigung der ÖBB begrüßt. Er betont die Wichtigkeit der Klarheit über den Ausbau, denn schließlich ist dieser viergleisige Ausbau nicht nur ein technisches Projekt, sondern auch zentral für die geplante Straßenbahnverlängerung zum Pichlinger See und die Park-&-Ride-Anlage. Die Schieneninfrastruktur wird als Voraussetzung für einen leistungsfähigen öffentlichen Verkehr in den Stadtteilen Pichling und Ebelsberg angesehen. Das ist wichtig, denn die Menschen hier wollen ja nicht ewig im Stau stehen, wenn sie zur Arbeit oder in die Stadt fahren wollen!
Ein Blick auf die Herausforderungen
Doch wie das Leben so spielt, gibt es auch einen Wermutstropfen. Die Bundesregierung hat ein Sparprogramm beschlossen, das auch die ÖBB betrifft. Und siehe da – der viergleisige Ausbau wird jetzt um zwei Jahre verschoben. Statt 2033 müssen wir uns nun bis 2035 gedulden. Das hat bei Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) für ordentliches Stirnrunzeln gesorgt. Er äußert Bedenken über die Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr in Linz. Schließlich sind die besseren S-Bahn-Verbindungen von Pichling und Ebelsberg zum Hauptbahnhof und weiter nach St. Valentin keine kleine Sache. In einer Stadt, die sich als wichtiger Wirtschaftsstandort sieht, ist es nicht gerade erfreulich, wenn Ausbauprojekte immer wieder auf der Kippe stehen.
Prammer ist da ganz klar: Linz wird bei der Planung benachteiligt, und er fordert das Land Oberösterreich auf, sich in Wien für den Lückenschluss zwischen Linz-Kleinmünchen und dem Hauptbahnhof einzusetzen. Das ist nicht nur eine Frage des Verkehrs, sondern auch der Lebensqualität für die Linzerinnen und Linzer. Und dann sind da noch die weiteren Verzögerungen, die uns nicht gerade in Jubelstimmung versetzen. Die Pyhrnstrecke wird ebenfalls um zwei Jahre später fertig, und die Modernisierung der Salzkammergutbahn verschiebt sich um ganze drei Jahre. Irgendwie kommt man sich da vor wie in einem schlechten Film, oder?
Die Situation ist also alles andere als einfach. Auf der einen Seite stehen die Pläne, die Hoffnung auf besseren Verkehr und mehr Lebensqualität – auf der anderen Seite die Realität von Sparmaßnahmen und Verzögerungen, die uns immer wieder zurückwerfen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln. Wir werden sicher am Puls der Zeit bleiben und euch auf dem Laufenden halten!
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