In Linz gibt es gerade richtig viel Bewegung, wenn es um die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern geht. Da ist der schmalste Gehsteig der Stadt, der sich im Bereich des Kunsthauses über gerade mal 90 Zentimeter erstreckt, ein echter Kandidat für eine Rundumerneuerung. 2019 haben ansässige Unternehmer ihre Stimme erhoben und Unterschriften gesammelt, um eine Neugestaltung der Kreuzung Hafenstraße, Am Winterhafen und Gallanderstraße ins Rollen zu bringen. Und nun wird am Donnerstag der Linzer Gemeinderat über die Pläne abstimmen. Man könnte sagen, die Zeit ist reif für ein bisschen mehr Platz!
Das Ziel? Eine sichere Passage für alle, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. Der bestehende Geh- und Radweg endet an der A7-Bypassbrücke und das Queren über die Hafenstraße war bislang ein echter Nervenkitzel – ohne gesicherte Möglichkeiten. Die geplanten Maßnahmen sind vielversprechend und sehen unter anderem eine Verbreiterung des kombinierten Geh- und Radwegs auf drei Meter vor, und das auf den letzten 50 Metern vor der Brücke. Ein Schutzweg soll eine sichere Querung gewährleisten. Damit wird die Hafenstraße nicht nur einladender, sondern auch sicherer!
Neuigkeiten rund um die Nibelungenbrücke
Doch nicht nur das. Bis Mitte 2027 wird außerdem eine neue Rampe für Fußgänger und Radfahrer an der Nibelungenbrücke entstehen. Diese wird parallel zur Donau verlaufen und mit 3,76 Metern Breite ein echtes Plus an Komfort bieten. Die Stadt Linz trägt rund eine Million Euro zu den geschätzten Gesamtkosten von etwa drei Millionen Euro bei. Der Rest? Kommt von finanziellen Beteiligungen des Landes und einer Förderung durch den Bund. Man könnte sagen, hier wird nicht nur an der Oberfläche gearbeitet, sondern an einem neuen Lebensgefühl für alle, die die Brücke überqueren möchten.
Ein weiterer Punkt: Der Zebrastreifen an der 90-Grad-Kehre wird nach Fertigstellung der Rampe entfernt. Das soll den Verkehr flüssiger machen – ganz nach dem Motto „weniger Stop-and-Go, mehr Flow“. Auch die bestehende AEC-Rampe auf der anderen Seite der Donau wird verbreitert und erhält ein sichtdurchlässiges Stabstahlgeländer. Hier zeigt sich, dass Linz auf Sicherheit und Komfort setzt, um die Stadt lebenswerter zu gestalten.
Ein Blick auf die Stadtentwicklungspolitik
Die Entwicklungen in Linz sind Teil einer größeren Initiative zur Stadtentwicklung, die vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen ins Leben gerufen wurde. Ziel dieser nationalen Stadtentwicklungspolitik ist es, Städte lebenswert und erfolgreich zu halten. Hierbei werden aktuelle Trends und Herausforderungen aufgegriffen und es wird ein Austausch zwischen den Akteuren gefördert. Das ist nicht nur ein schöner Gedanke, sondern eine echte Chance für die Stadt, sich weiterzuentwickeln und auf die Bedürfnisse ihrer Bürger einzugehen.
Mit all diesen geplanten Baumaßnahmen könnte man meinen, Linz wird bald ein Paradebeispiel für gelungene Stadtentwicklung. Und ganz ehrlich? Es fühlt sich an, als würde die Stadt endlich den Schritt in eine sichere und einladende Zukunft wagen. Die geplanten Investitionen in Höhe von 610.000 Euro für den Gehsteig und die millionenschwere Neuerung an der Nibelungenbrücke sind nur der Anfang. Hier wird eine gemeinsame Vision für eine bessere Mobilität in der Stadt Wirklichkeit. Es bleibt spannend, was noch kommt!