Der Muttertag – ein Fest, das uns alle berührt! Am 10. Mai 2026 ist es wieder soweit. Der zweite Sonntag im Mai steht ganz im Zeichen der Mütter. Traditionell wird in Österreich dieser Tag mit Frühstück ans Bett, bunten Blumensträußen und selbstgeschriebenen Gedichten gefeiert. Die Vorfreude ist sicher bei vielen Müttern groß, denn nichts ist schöner, als die kleinen Aufmerksamkeiten der eigenen Kinder zu genießen.

Die Wurzeln des Muttertags reichen tief in die Geschichte. Schon im antiken Griechenland wurde die Göttin Rhea verehrt, die als Muttergöttin galt. Die moderne Form des Muttertags, wie wir ihn heute kennen, wurde jedoch erst 1907 in den USA von Anna Marie Jarvis ins Leben gerufen. Sie wollte mit einem „Memorial Mothers Day Meeting“ ihrer verstorbenen Mutter gedenken. Ein Jahr später feierte man bereits in ihrer Gemeinde in der Methodistenkirche den ersten offiziellen Muttertag. Als der US-Kongress 1914 den zweiten Sonntag im Mai zum nationalen Feiertag erklärte, war das der Startschuss für eine weltweite Tradition.

Traditionen und Geschenke

In Österreich hat der Muttertag seinen Ursprung in den 1920er Jahren, als Marianne Hainisch sich für die Etablierung stark machte. 1924 wurde der Tag erstmals offiziell gefeiert – und das nach dem Ersten Weltkrieg. Obwohl der Muttertag heute kein gesetzlicher Feiertag ist, fallen die Feierlichkeiten immer auf einen Sonntag, was sicher viele Familien freut. Die Kinder versuchen, ihre Mütter mit kleinen Überraschungen zu ehren: Selbstgebastelte Karten, ein liebevoll zubereitetes Frühstück oder eben ein schöner Blumenstrauß – die beliebtesten Blumen sind Nelken, Lilien, Tulpen und Hyazinthen. Der Blumenhandel profitiert an diesem Tag enorm, die Umsätze schießen in die Höhe.

Was die Geschenke angeht, so stehen Blumen, Schokolade und Schmuck ganz oben auf der Liste. Viele Mütter freuen sich auch über Wellnesstage – einfach mal entspannen und die Seele baumeln lassen, das ist schließlich das, was sich viele wünschen! Und trotzdem gibt es kritische Stimmen, die bemängeln, dass der ursprüngliche Gedanke des Muttertags, die Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber den Müttern, durch die Kommerzialisierung in den Hintergrund gerückt ist.

Ein Blick in die Geschichte

Heinrich III. und Napoleon hatten ebenfalls Ideen für Muttertagsfeiern, und bereits 250 v. Chr. gab es in Rom und Griechenland Feste zu Ehren von Göttinnen. Interessanterweise ist der Mai im katholischen Kirchenjahr der Monat, in dem die Gottesmutter Maria verehrt wird – das passt perfekt zum Muttertag! Der Einfluss von Anna Jarvis ist nicht zu unterschätzen, denn sie kämpfte bis zu ihrem Tod 1948 gegen die Kommerzialisierung des Feiertags. Sie bedauerte sogar, diesen ins Leben gerufen zu haben – ironisch, nicht wahr?

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Die Bedeutung des Muttertags ist in Österreich nach wie vor hoch. 2014 gaben rund 50% der Österreicher an, dass dieser Tag für sie wichtig ist. Obwohl die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für viele Mütter eine Herausforderung darstellt – 2023 waren zwei Drittel der Frauen mit Kleinkindern nicht berufstätig – bleibt der Muttertag eine willkommene Gelegenheit, um Dankbarkeit zu zeigen und die Mütter hochleben zu lassen.

In den kommenden Jahren wird der Muttertag übrigens 2027 am 9. Mai und 2028 am 14. Mai gefeiert – ein Datum, das man sich gut merken kann. Jetzt heißt es, die Vorbereitungen für den 10. Mai zu treffen und die Mütter in Linz-Land ordentlich zu feiern!