Am Golfclub Linz St. Florian-Tillysburg war die Stimmung am vergangenen Wochenende einfach grandios. Das Leo-Windtner-Gedenkturnier wurde zum 13. Mal ausgetragen und ist heuer erstmals unter diesem Namen gelaufen. Man hätte meinen können, die Sonne strahle nur für diesen besonderen Anlass, und so war es kein Wunder, dass zahlreiche Unternehmer und Sportgrößen wie Michael Hayböck und Thomas Sykora den Weg auf den Platz gefunden haben. Die Familie des im Jahr 2025 verstorbenen Leo Windtner war ebenfalls vor Ort und hat das Turnier mit ihrer Anwesenheit gewürdigt.

Mit einem Reinerlös von rund 30.000 Euro kann sich das Ergebnis sehen lassen. Dieser Betrag wird dem Hilfsprojekt Acakoro zugutekommen, das sich für Kinder und Jugendliche im Slum Korogocho in Nairobi einsetzt. Gerhard Rumetshofer, der Obmann von Acakoro, betonte, wie wichtig solche Veranstaltungen in schwierigen Zeiten sind. Dank der Spenden können den Kindern nicht nur Essen und Schulbildung, sondern auch sportliche Förderung geboten werden. Das ist einfach großartig!

Ein Vermächtnis, das weiterlebt

Der Geschäftsführer Stefan Köglberger sieht in diesem Turnier das Vermächtnis seines Vaters und von Leo Windtner lebendig werden. Seit der Gründung von Acakoro im Jahr 2013 werden täglich bis zu 150 Kinder gefördert. Über 80 Prozent von ihnen schließen das Programm erfolgreich ab und haben damit deutlich bessere Bildungs- und Berufschancen. Der neu eröffnete Standort in Homa Bay ist ein weiterer Schritt, um noch mehr Kindern zu helfen.

Die Pläne für die Zukunft sind ebenfalls vielversprechend. Die Verantwortlichen wollen das Turnier auch 2027 fortsetzen, um weiterhin Unterstützung für Acakoro zu mobilisieren. Es ist schön zu sehen, wie viel Herzblut in der Veranstaltung steckt, und wie sie den Menschen in Nairobi zugutekommt.

Gemeinsam gegen Armut

Solche Initiativen sind nicht nur in Österreich wichtig, sondern auch international – wie der Aktionstag „genialsozial“ zeigt. Dieser fand am 18. Juni statt, und Jugendliche tauschten die Schulbank gegen echte Jobs, um ihren Lohn für gemeinnützige Organisationen zu spenden. Im Jahr 2023 unterstützten die Schülerinnen ein Projekt von arche noVa, das die Lernbedingungen an der St. Juliet Schule im Slum Kibera verbessern sollte. Eine tolle Sache, die zeigt, wie viel Engagement in der Jugend steckt!

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Mit rund 30.000 teilnehmenden Schülerinnen erwirtschafteten sie 2022 beeindruckende 750.000 Euro. Davon kamen 75.000 Euro dem Projekt von arche noVa zugute. Es ist einfach faszinierend, wie so viele Jugendliche ihren Teil dazu beitragen, den Alltag von anderen zu verbessern. Die Wasserversorgung der St. Juliet Schule wurde mithilfe eines Wassertanks mit Solaranlage gesichert, und die Essensversorgung für fast 600 Schüler*innen ist für sechs Monate gewährleistet.

Die umfassende Sanierung der Schulküche und die Schulungen zur Hygiene sind weitere Schritte in die richtige Richtung. Es ist ein durch und durch positives Bild, das hier entsteht, und es zeigt, dass jeder Einzelne einen Unterschied machen kann. Ob in Linz oder Nairobi, die Solidarität und der Wille zu helfen sind überall zu spüren.

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