Rückbildung neu gedacht: Unterstützung für junge Mütter in Kirchdorf an der Krems
In Kirchdorf an der Krems ist seit Juli 2025 eine ganz besondere Initiative am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum aktiv – die Spätwochenbettgruppe. Diese Gruppe hat sich dem Ziel verschrieben, junge Mütter in der herausfordernden Rückbildungsphase nach der Geburt zu unterstützen. Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell sich das Angebot etabliert hat: Über 75 Frauen haben im ersten Jahr an den Kursen teilgenommen und die Rückmeldungen sind durchweg positiv. Das spricht für sich!
Die Kurse dauern sechs Wochen und finden wöchentlich in kleinen Gruppen von vier bis fünf Teilnehmerinnen statt. Alle Mütter haben im Klinikum Kirchdorf entbunden und kommen aus der näheren Umgebung. Themen wie die Kräftigung des Beckenbodens, die Stärkung der Bauchmuskulatur und die Linderung von Rückenbeschwerden stehen auf dem Programm. Diese Aspekte sind nicht nur wichtig für die körperliche Gesundheit, sondern tragen auch entscheidend zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Und das Beste daran? Physiotherapeutische Empfehlungen und Übungen werden bereits direkt nach der Geburt gegeben!
Gemeinschaft und Austausch
Die Teilnehmerinnen schätzen besonders die Kombination aus fachlicher Kompetenz, persönlicher Betreuung und der angenehmen Atmosphäre, die beim Kurs herrscht. Außerdem findet ein aktiver Austausch unter den Müttern statt, was in dieser sensiblen Phase unglaublich wertvoll ist. Roland Pürstinger, der leitende Physiotherapeut, hebt die Bedeutung dieses Angebots für die Gesundheit junger Mütter hervor. Es ist wirklich eine wertvolle Ergänzung des bestehenden Programms am Klinikum und das Team plant bereits, das Angebot weiterzuentwickeln.
Doch nicht nur vor Ort, auch digital tut sich einiges: Ab November 2025 wird ein Teil des Kurses als Selbstlerneinheit verfügbar sein. Das ist besonders spannend für Mütter, die nicht immer die Zeit haben, persönlich zu erscheinen. Wie praktisch ist es, dass auch Rückbildungskurse per Videotelefonie angeboten werden können? Eine tolle Möglichkeit, um flexibel zu bleiben und trotzdem aktiv etwas für sich zu tun!
Wichtige Informationen und Unterstützung
Die Rückbildungsgymnastik kann nach der Wochenbettphase beginnen. Hebammen zeigen sanfte Übungen zur Festigung des Beckenbodens – das ist essentiell, um Inkontinenz vorzubeugen und das Wohlbefinden zu steigern. In der Regel wird der Kursstart gemeinsam mit der Hebamme und dem behandelnden Arzt festgelegt: Bei einer natürlichen Geburt etwa sechs bis acht Wochen nach der Entbindung, bei einem Kaiserschnitt sollten es acht bis zehn Wochen sein.
Ein weiterer Pluspunkt: Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist möglich, sofern der Kurs von einer Hebamme, einem Krankengymnasten oder einem anerkannten Anbieter geleitet wird. Das macht das Angebot für viele Mütter noch attraktiver. Und wer es lieber digital mag, findet auf der Plattform Ammely Informationen zu Vertragshebammen, die sowohl Präsenz- als auch digitale Kurse anbieten.
Es ist wirklich ermutigend zu sehen, wie viel Wert auf die Gesundheit und das Wohlbefinden junger Mütter gelegt wird. Die Rückbildungskurse bieten nicht nur körperliche Unterstützung, sondern auch einen Raum für Fragen und den Austausch mit Gleichgesinnten – und das ist unbezahlbar!
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