Heute ist der 15.06.2026 und die Nachricht über den Tod von Pater Albert Dückelmann hat die Gemeinde Kirchdorf an der Krems in Trauer versetzt. Am 11. Juni 2026 verstarb der langjährige und beliebte Benediktiner des Stiftes Kremsmünster im Alter von 84 Jahren. Ein Verlust, der nicht nur die Monks, sondern auch die vielen Menschen, die ihm nahestanden, tief berührt. Pater Albert, geboren als Georg (Jörg) Dückelmann am 14. November 1942 in Tragwein, hinterlässt eine gähnende Leere.

Die Schritte, die er in seinem Leben setzte, sind fast schon wie ein Lehrbuch der Hingabe. Von 1952 bis 1960 besuchte er das Stiftsgymnasium in Kremsmünster und machte dort die ersten Schritte in eine Welt, die ihn prägen sollte. Zunächst wollte er Medizin studieren – ein mutiger, aber letztlich nicht der richtige Weg für ihn. 1964 trat er in das Stift Kremsmünster ein und begann seinen Weg als Mönch. Am 1. November 1965 legte er die Einfache Profess ab, gefolgt von der Ewigen Profess am 18. August 1968. Es war eine Zeit des Wandels und der Selbstfindung.

Ein Leben voller Hingabe

Von 1965 bis 1969 studierte Pater Albert Philosophie und Theologie in Kremsmünster und Salzburg – die Grundlagen für seine späteren Aufgaben. Die Priesterweihe empfing er am 6. Juli 1969, und seine Primiz feierte er am 13. Juli in seiner Heimat Tragwein. Über 30 Jahre wirkte er als Infirmar im Kloster, stets ein Trost und ein Fels in der Brandung für seine kranken Mitbrüder. Als Gastmeister war er für seine herzliche Art und seinen Humor bekannt; man konnte einfach nicht anders, als sich in seiner Gegenwart wohlzufühlen.

Seine Lehrtätigkeit am Stiftsgymnasium im Fach Chemie von 1970 bis 1996 war geprägt von Leidenschaft und Engagement. Aber Pater Albert war nicht nur Lehrer, sondern auch Erzieher im Internat von 1969 bis 1994. Er verstand es, die Jugendlichen zu motivieren und ihnen Werte mit auf den Weg zu geben – eine Aufgabe, die er mit viel Empathie und Hingabe erfüllte.

Ein Mann der Gemeinde

Ab 2001 übernahm er die Rolle des Pfarrprovisors in Ried im Traunkreis. Unter seiner Leitung wurde das Pfarrheim renoviert und der Glockenstuhl der Kirche saniert. Man könnte sagen, er war der Herzschlag der Gemeinde Ried, stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen. Seine Verbindung zur Gemeinde war eng; er war mehr als nur ein geistlicher Führer – er war Freund, Vertrauter und oft auch derjenige, der mit einem Lächeln und einem aufmunternden Wort den Tag erhellte.

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Letztes Jahr kehrte er ins Kloster zurück, nachdem er mit Herzproblemen zu kämpfen hatte. Es war eine überraschende Wende, als er am 11. Juni durch starke innere Blutungen nach einem Riss der Aorta verstarb. Der Verlust kam plötzlich und unerwartet, und die Trauer über seinen Tod ist in der Gemeinde spürbar.

Pater Albert Dückelmann war ein Mensch, der Spuren hinterließ. Seine Lebensgeschichte ist ein eindrucksvolles Beispiel für einen Weg voller Hingabe, Freundlichkeit und Weisheit. Es bleibt das Gefühl, dass sein Geist und seine Lehren in den Herzen der Menschen weiterleben werden.

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