Am 20. April 2026 besuchte Verena Scheitz das Tierparadies in Steinbach am Zieberg, ein Ereignis, das nicht nur tierisch viel Freude bereitete, sondern auch auf ein wichtiges Thema aufmerksam machte: die Bürokratiebelastung für kleine Betriebe, insbesondere für Ein-Personen-Unternehmen (EPU). Diese kleinen, oft lokalen Unternehmen stehen im täglichen Kampf gegen die wachsenden Anforderungen der Regulierungen, während alle Pflichten und Verantwortungen auf den Schultern einer einzigen Person lasten. Der Artikel von Franz Staudinger hebt hervor, dass EPU keine Compliance-Verantwortlichen oder Rechtsabteilungen zur Unterstützung haben, was die Situation zusätzlich erschwert.

In einer Welt, in der 95 Prozent der Menschen ihre Zeit im Umkreis von 25 Kilometern verbringen, ist es entscheidend, dass wir die Herausforderungen unserer heimischen Betriebe verstehen und unterstützen. Die Gemeindeseiten von MeinBezirk Oberösterreich bieten dazu aktuelle Nachrichten und Informationen, die für die lokale Gemeinschaft von Bedeutung sind.

Die Herausforderungen der Compliance

Die PwC Global Compliance Survey 2025 zeigt, dass 85 % der Führungskräfte in Deutschland und weltweit bestätigen, dass ihre Compliance-Verantwortlichkeiten in den letzten drei Jahren zugenommen haben. Dies ist besonders für kleine Unternehmen problematisch, da die Komplexität der Compliance-Anforderungen durch makroökonomische und geopolitische Entwicklungen sowie disruptive Technologien wie künstliche Intelligenz weiter steigt. Neue softwarebasierte Geschäftsmodelle und dynamische regulatorische Änderungen auf nationaler und EU-Ebene stellen EPU vor enorme Herausforderungen.

Die Studie zeigt auch, dass Unternehmen ihre Compliance-Funktionen transformieren wollen – von reinen Kontrollinstanzen hin zu Wegbereitern für neue Geschäftsmodelle und Produktinnovationen. Besonders im Zuge der digitalen Transformation, die 71 % der Befragten als strategische Unternehmensinitiative identifizieren, wird die Rolle der Compliance immer wichtiger.

Ein Blick in die Zukunft der Compliance

Die Studie „The Future of Compliance 2025“ zeigt, dass die Compliance-Risikoanalyse das Herzstück eines Compliance Management Systems (CMS) darstellt. Dennoch ordnen 68 % der Befragten entweder keinen oder nur ausgewählten Compliance-Risiken entsprechende Kontrollen zu. Dies könnte für kleine Betriebe, die oft nicht über die Ressourcen größerer Unternehmen verfügen, zu einem ernsthaften Problem werden.

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Mit dem Ziel, den Reifegrad ihres Compliance-Managements zu steigern, haben 38 % der Befragten in der PwC-Studie angegeben, dass sie dies innerhalb der nächsten drei Jahre erreichen wollen. In einer Zeit, in der 53 % der Organisationen planen, ihre Ressourcen konstant zu halten, und 33 % eine Aufstockung anstreben, ist es besonders wichtig, dass auch kleine Unternehmen die notwendigen Schritte zur Verbesserung ihrer Compliance-Strategien unternehmen.

Die Mitarbeitenden in Compliance-Funktionen haben häufig juristische oder betriebswirtschaftliche Hintergründe, zunehmend auch in Bereichen wie Nachhaltigkeitsmanagement und Informatik. Diese Diversifizierung könnte auch kleinen Betrieben zugutekommen, indem sie Zugang zu Fachwissen erhalten, das ihnen bei der Bewältigung der komplexen Anforderungen hilft.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Herausforderungen, vor denen kleine Betriebe und insbesondere EPU stehen, nicht zu unterschätzen sind. Während die Bürokratie zunehmend an Komplexität gewinnt, ist es umso wichtiger, dass wir als Gesellschaft die Bedeutung dieser Unternehmen erkennen und unterstützen. Nur so können wir sicherstellen, dass unsere lokalen Betriebe auch in Zukunft florieren.