Heute ist der 12.06.2026 und in Gmunden wird gefeiert! Die SV Gmunden Frauen haben die Saison als Meisterinnen der Frauenklasse Süd/West beendet und das mit einem richtig fulminanten Abschluss. Ihr letztes Spiel gegen die SPG Kremsmünster / Vorchdorf Ladies war ein echtes Schaulaufen: 6:0 lautete das Endergebnis, und das Beste daran? Nina Grieshofer, die wohl bekannteste Torjägerin der Liga, schnürte ein beeindruckendes Fünferpack! Fünf Tore in einem Spiel – das muss man erst einmal schaffen!

Die junge Grieshofer hat damit nicht nur ihr Team zum Sieg geschossen, sondern sich auch wieder an die Spitze der Torschützenliste katapultiert. Mit insgesamt 28 Toren in nur 16 Spielen, das macht einen Schnitt von 1,75 Toren pro Spiel – da kann sich so mancher Profi eine Scheibe abschneiden. Vor ihr liegt nur noch die Höchste Torschützin im oberösterreichischen Frauen-Unterhaus, Nora Hetzmannseder, mit 33 Toren in 22 Spielen. Aber hey, die Saison ist ja noch lange nicht vorbei, und mit ihrer Rückennummer 11 hat Grieshofer noch einiges vor.

Ein Blick auf die Saison

Im Vorjahr war sie bereits als 14-Jährige auf sich aufmerksam gemacht, als sie 19 Tore in 19 Spielen erzielte. Die Entwicklung, die sie in dieser Saison durchgemacht hat, ist wahrlich beeindruckend. Unterstützt von ihren Teamkolleginnen und dem Trainerteam, hat sie ihre Fähigkeiten weiter verfeinert. Komischerweise hat sie auch die Fußballtradition ihres verstorbenen Großvaters Wolfgang Grieshofer weitergeführt, was ihren Siegeswillen nur noch verstärkt hat.

Emilia Holzinger, die starke Konkurrentin von Grieshofer, hatte einen fulminanten Start in die Saison mit 6 Toren in der ersten Runde, jedoch wurde sie leider von Verletzungen zurückgeworfen und kam auf insgesamt 26 Tore in 14 Spielen. Eine echte Leistung, aber das schmerzhafte Gefühl, nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte zu sein, wird sie wohl noch eine Zeit lang begleiten. Fußball ist nun mal ein harter Sport!

Was kommt als Nächstes?

Für die SV Gmunden Frauen heißt es jetzt, den Schwung mit in die nächste Saison zu nehmen. Die Meisterschaft war ein toller Erfolg, und die Spielerinnen haben sich eine Auszeit redlich verdient. Doch die Frage bleibt: Wie wird sich Nina Grieshofer weiterentwickeln? Sie hat bewiesen, dass sie das Potenzial hat, eine der besten Spielerinnen im Land zu werden. Wenn sie so weitermacht, könnte sie bald auch über die Grenzen von Österreich hinaus für Furore sorgen. Wir dürfen gespannt sein, was die nächste Saison bringt!

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