Ein Sommerfest der Wertschätzung: OÖ Hilfswerk feiert unermüdliche Helden der mobilen Pflege und Betreuung
Am vergangenen Samstag fand ein ganz besonderes Sommerfest des OÖ Hilfswerks beim Mostheurigen Hoidinger in Laakirchen statt. Hier feierte man nicht nur das schöne Wetter, sondern vor allem die unermüdliche Arbeit der Mitarbeiter in der Mobilen Pflege und Betreuung sowie in der Kinder- und Jugendbetreuung. Das Fest war ein herzliches Dankeschön an all jene, die täglich ihr Bestes geben, um das Leben anderer zu bereichern. Obmann Rudolf Raffelsberger stellte im Rahmen der Feier das Engagement der rund 140 Beschäftigten in den Vordergrund. Und das zu Recht! Im Bezirk Gmunden sind es täglich 168 Hausbesuche, die von der Mobilen Betreuung und Pflege durchgeführt werden. Das ist eine beeindruckende Zahl!
Aber das ist noch nicht alles. Wöchentlich werden zudem 418 Kinder in den verschiedenen Kinderbetreuungseinrichtungen betreut. All diese Zahlen sind nicht nur bloße Statistiken, sie stehen für die vielen Momente, in denen Hilfe und Unterstützung nötig sind. Um den Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken, erhielten sie Blumensträuße und Rosen – kleine Gesten, die für große Wertschätzung stehen.
Mobile Pflege: Ein Rund-um-die-Uhr-Service
Die Mobile Pflege ist in Oberösterreich flächendeckend ausgebaut und steht sogar an Wochenenden und Feiertagen zur Verfügung. Das ist besonders wichtig, denn die Bedürfnisse der Menschen machen keinen Halt vor Feiertagen oder Wochenenden. Die Dienstleistungen fallen unter das Oö. Sozialhilfegesetz 1998, und die Finanzierung erfolgt zu 80 Prozent aus öffentlichen Mitteln. Das sorgt dafür, dass die Dienste für viele Menschen zugänglich sind, unabhängig von ihrem finanziellen Hintergrund.
Die Anforderung dieser Dienste ist ganz unkompliziert. Interessierte können sich einfach an ihr Wohnsitzgemeindeamt, Sozialberatungsstellen oder Anbieterorganisationen wenden. Auch die Sozialabteilungen der Magistrate und Bezirkshauptmannschaften stehen bereit, um Informationen zu geben. Die Kosten für die soziale Hauskrankenpflege und Mobile Betreuung und Hilfe richten sich nach dem Einkommen und dem Pflegegeldbezug. Eine vorläufige Berechnung des Kostenbeitrages erfolgt beim Erstbesuch – so weiß jeder, woran er ist.
Statistik und Bedeutung der Pflege
Die Bedeutung der mobilen Dienste wird durch die Statistik der Betreuungs- und Pflegedienste untermauert. Diese basiert auf dem Pflegefondsgesetz und der Pflegedienstleistungsstatistik-Verordnung. Die erhobenen Daten umfassen die verschiedenen Bereiche der Langzeitpflege, darunter mobile Betreuungs- und Pflegedienste, mehrstündige Alltagsbegleitungen und sogar stationäre Betreuungsangebote. Allerdings, und das ist wichtig zu wissen, wird die 24-Stunden-Betreuung nicht erfasst. Ab dem Jahr 2024 wird zudem die Hospiz- und Palliativversorgung von der Erhebung ausgeschlossen.
Die jährliche Datenerhebung wird bis Ende Dezember im Internet veröffentlicht und fließt in den Österreichischen Pflegevorsorgebericht ein. Das zeigt, wie wichtig es ist, die Entwicklungen im Bereich der Pflege im Auge zu behalten. Es ist eine Herausforderung, der sich die Gesellschaft stellen muss, und die mobile Pflege spielt dabei eine zentrale Rolle. Denn letztlich sind es die Menschen, die hinter diesen Zahlen stehen. Ihre Geschichten, ihre Bedürfnisse und ihre Hoffnungen – und darauf kommt es an.
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