Die Straßen in Freistadt werden bald wieder ein Stück schöner – und das gleich in mehreren Ecken der Stadt! Der Gemeinderat hat einstimmig das Straßenbauprogramm 2026 beschlossen und so stehen die Sonnhof-, Tröls- und Kalchgruberstraße ganz oben auf der Liste. Die Gesamtinvestition von rund 208.000 Euro wird durch eine geschickte Finanzstrategie und neue Bundesmittel unterstützt. Ein Zuschuss von Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner macht das Ganze erst möglich. Die Swietelsky AG wurde als Vertragspartner für die Ausführung der Bauarbeiten ausgewählt, und die Handwerker können ab Mitte Juni loslegen. Die Anrainer dürfen sich auf rechtzeitige Informationen über den Bauzeitplan freuen!
In der Innenstadt ist bereits viel los – Pflasterungsarbeiten sind im Gange, um die Verkehrsflächen nach dem Ausbau der Fernwärme wiederherzustellen. Die Energie AG hat im vergangenen Sommer das Leitungsnetz erweitert und jetzt werden die aufgerissenen Flächen endlich schön gemacht. Die Arbeiten sollen bis Ende Juni abgeschlossen sein. Das ist wirklich wichtig, denn die provisorisch verschlossenen Stellen müssen ja auch einmal richtig in Schuss gebracht werden, nachdem der Untergrund sich ein Jahr lang gesetzt hat.
Neues Siedlungsgebiet und Straßenbau
Doch das ist noch nicht alles! Die Gemeinde hat sich auch Gedanken über neue Siedlungsgebiete gemacht. So wird die vollständige Erschließung der „Hirtl“-Gründe, nahe dem Tierheim, in diesem Sommer vorangetrieben. Hier kommt die Angela-Pauser-Straße ins Spiel – ein Name, der einstimmig im Gemeinderat beschlossen wurde, und der sicher gut in die Umgebung passen wird. Raiffeisen Immobilien kümmert sich um die Vermarktung von zwölf Baugrundstücken. Und ganz nebenbei wird auch am Trölsberg bei den Wieser-Gründen fleißig gebaut – hier soll alles bis November fertig sein.
Das Straßenbauprogramm in Freistadt ist Teil einer größeren Initiative, die sich über die Landesgrenzen hinaus erstreckt. In Baden-Württemberg beispielsweise wurden für den kommunalen Straßenbau von 2024 bis 2028 rund 46 Millionen Euro bereitgestellt. Die Schwerpunkte liegen auf der Modernisierung von Brücken und der Schaffung verkehrsberuhigter Ortsmitten. Verkehrsminister Winfried Hermann spricht von einem Fokus auf Umbau und nachhaltige Mobilität – ein Thema, das auch hierzulande immer wichtiger wird.
Förderung und Infrastruktur
Die Unterstützung durch das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) zeigt, wie wichtig es ist, dass Städte und Gemeinden bei Bauvorhaben gefördert werden. Bis zu 75 % der Kosten für klimafreundliche oder barrierefreie Projekte können übernommen werden. Das ermöglicht nicht nur den Bau von Straßen, sondern auch die Einführung von Verkehrsleitsystemen, Lärmschutzmaßnahmen und die Vernetzung von Mobilitätsformen. Und wer denkt, die Planung sei einfach, der irrt – es müssen viele Behörden abgestimmt werden, von der Straßenverkehrsbehörde bis hin zu Natur- und Landschaftsschutzbehörden. Ein echter Kraftakt!
In Freistadt wird also nicht nur an der Oberfläche gearbeitet. Die Straßen und Plätze werden neu gestaltet, und auch die Lebensqualität der Menschen wird dadurch nachhaltig verbessert. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Stadt entwickeln wird, während die Bauarbeiten voranschreiten und neue Siedlungsgebiete entstehen. Der Sommer könnte hier viel frischen Wind bringen!