Frauenspuren.Freistadt: Ein Weg durch die Geschichte starker Frauen
In der charmanten Altstadt von Freistadt entsteht ein neuer Themenweg, der die Geschichten von Frauen lebendig werden lässt. Der Verein Fraustadt Freistadt hat sich mit viel Engagement auf die Beine gestellt, um den Spaziergang „Frauenspuren.Freistadt“ zu eröffnen. Am Donnerstag, dem 23. Juli, um 10.30 Uhr wird die Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Eva-Maria Holzleitner, feierlich den Startschuss geben. Ein Anlass, der nicht nur geschichtsträchtig ist, sondern auch voller Bedeutung steckt.
Der neue Weg ist eine Hommage an die vielen Frauen, die in der Geschichte Freistadts eine entscheidende Rolle gespielt haben. Hier werden nicht nur die großen Taten von Bierbrauerinnen, Schulgründerinnen und Politikerinnen gewürdigt, sondern auch die leisen Heldinnen des Alltags. Acht bemerkenswerte Frauenpersönlichkeiten stehen im Fokus, darunter die Heilige Katharina von Alexandrien, die als Stadt- und Kirchenpatronin verehrt wird, sowie die Schulstifterinnen Regina, Klara und Rosina Schifer. Auch die Hebamme Katharina Oberreiter wird in Erinnerung gerufen – eine Frau, die so viele Leben berührt hat. Ihre Geschichten sind wie ein roter Faden, der durch die Straßen Freistadts führt.
Ein Weg voller Geschichten
Auf dem Themenweg werden die weiblichen Vorbilder an historischen Plätzen präsentiert. An Orten wie dem Piaristenhaus oder dem Salzhof können Besucherinnen und Besucher die Schilder mit den Porträts der Frauen entdecken. Sie repräsentieren verschiedene gesellschaftliche Bereiche: Politik, Wirtschaft, Bildung und Gesundheit – eine bunte Palette, die zeigt, wie facettenreich Frauenrollen sein können. Die Initiative zielt darauf ab, die Lebenswelten von Frauen in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen. Denn mal ehrlich, in vielen Geschichtsbüchern tauchen sie oft nicht auf.
Ein neuer Weg-Folder mit Stadtplan wird bereitgestellt, damit sich jeder selbstständig auf die Spuren dieser inspirierenden Frauen begeben kann. Alternativ kann der Weg auch im Rahmen einer Führung erkundet werden. So oder so, die Eröffnung am Hauptplatz verspricht ein Event zu werden, das die Anerkennung für die Leistungen von Frauen in der Stadt fördert. Eva-Maria Holzleitner hat die Wichtigkeit dieser Sichtbarkeit betont – ein klarer Appell, dass die Geschichten der Frauen nicht in Vergessenheit geraten dürfen.
Frauen, die Geschichte schreiben
Das Projekt wurde vom Kulturverein Fraustadt Freistadt ins Leben gerufen und in der Leaderregion Mühlviertler Kernland umgesetzt. Gemeinsam mit drei Expertinnen wurden die Inhalte erarbeitet, die jetzt den Weg säumen. Jede Geschichte ist einzigartig und bringt die verschiedenen Facetten des Lebens der Frauen zum Vorschein. Die Vielfalt der Rollen, die sie im Laufe der Zeit eingenommen haben, ist beeindruckend und eine Bereicherung für das kulturelle Erbe der Stadt.
Mit dem neuen Themenweg wird nicht nur ein Spaziergang durch die Altstadt möglich, sondern auch ein Gang durch die Zeit. Besucher können in die Fußstapfen der Frauen treten, die Freistadt geprägt haben. Ein ehrliches Dankeschön an alle, die sich für dieses Projekt eingesetzt haben. Die Initiative ist ein Zeichen dafür, dass die Geschichten von Frauen, die oft im Schatten stehen, endlich ans Licht kommen.
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