Heute ist der 26.05.2026 und in Braunau am Inn wird es mal wieder spannend auf den Straßen! Die mobile Radarfalle ist aktiv – und zwar an einem ganz speziellen Ort. Wer jetzt denkt, er könnte einfach mal auf die Tube drücken, sollte sich lieber nochmal überlegen, ob das wirklich eine so gute Idee ist. Denn die einzige mobile Radarkontrolle, die heute im Einsatz ist, steht in der Industriezeile, genauer gesagt in Haselbach, Himmellindach. Hier gilt ein Tempolimit von 50 km/h, und die Position wurde heute früh um 02:04 Uhr gemeldet. Die letzte Aktualisierung kam vor einer Stunde, um 06:22 Uhr.
Aber damit nicht genug! Die Stadtpolizei Braunau am Inn ist bekannt für ihre präzisen Verkehrsgeschwindigkeitsmessungen, die sie mit modernster Lasertechnik durchführt. Neben der mobilen Radarfalle gibt es auch stationäre Messstellen, die sich über die Stadt verteilen. An einigen Punkten, wie der Ringstraße oder der Höfter Straße, sind Geschwindigkeitsbegrenzungen von 30 km/h zu beachten, während an anderen Stellen, etwa der Salzburger Straße oder der Laabstraße, 50 km/h erlaubt sind. Es ist also wirklich wichtig, die Augen offen zu halten und die Schilder nicht zu übersehen.
Messung mit System
Die Standorte der Geschwindigkeitsmessungen wurden mit Bedacht ausgewählt, basierend auf Erfahrungen aus vorherigen Kontrollen und Bürgeranfragen. Besonders neuralgische Punkte, wie Schulwege und Stadteinfahrten, stehen im Fokus. Die mobile Geschwindigkeitsmessung wird so angeordnet, dass sie oft dort zu finden ist, wo eine erhöhte Gefahr für Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer besteht. Und das hat Wirkung gezeigt: Nach Einführung der Kontrollen haben sich die Geschwindigkeitsübertretungen in der Stadt mehr als halbiert!
Ein wenig amüsiert muss ich sagen, dass die ersten mobilen Messgeräte bereits im April 2013 in Betrieb genommen wurden, während die starren Radarsäulen seit 2016 die Straßen im Blick haben. Wer glaubt, er könnte sich mit überhöhter Geschwindigkeit davonstehlen, sollte wissen, dass die Polizei dort sehr genau hinschaut. Extremwerte von 89 km/h in 30 km/h-Zonen oder sogar 126 km/h in 50 km/h-Zonen sind nicht gerade selten. Das ist nicht nur gefährlich, sondern kann auch richtig teuer werden.
Auf dem richtigen Weg
Die Geschwindigkeitskontrollen sind nicht nur eine gesetzliche Aufgabe der Polizei, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit. Es geht darum, das Bewusstsein für Tempolimits zu schärfen und Unfälle zu vermeiden. Jeder, der schon mal in eine brenzlige Situation geraten ist, weiß, wie wichtig es ist, die Geschwindigkeit im Griff zu haben. Also, liebe Autofahrer, haltet die Augen auf und denkt daran: Sicherheit geht vor!