Heute ist der 13. Mai 2026, und der Feiertag Christi Himmelfahrt steht vor der Tür. Am kommenden Donnerstag, dem 14. Mai, zieht es viele Menschen in die Natur oder zu den zahlreichen Veranstaltungen, die das verlängerte Wochenende bereithält. Bereits am Mittwochabend, dem 13. Mai, wird ein stark erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet, da viele Reisende frühzeitig ins lange Wochenende starten wollen. Trotz der nicht gerade sommerlichen Wetteraussichten hat der ÖAMTC die Prognosen für starken Ausflugsverkehr abgegeben. Wer plant, unterwegs zu sein, sollte sich auf zähe Staus und spürbare Zeitverluste gefasst machen.

Die Stauprognosen sind nicht zu unterschätzen. Auf den Autobahnen A1, A2 und A4 wird es voraussichtlich eng. Besonders betroffen sind der Knoten Linz bis Enns auf der A1, der Raum Villach auf der A2 und die Strecke zwischen Knoten Schwechat und Fischamend auf der A4. Auch die Mühlkreis Autobahn (A7) im Großraum Linz wird mit Verzögerungen zu kämpfen haben. Man könnte fast meinen, die Autobahnen verwandeln sich in ein riesiges Parkhaus, wenn alle gleichzeitig aufbrechen. Und das ist noch nicht alles: auch auf den Bundesstraßen, wie der Wolfgangsee Straße (B158) oder der Zillertal Straße (B169), wird es eng zugehen.

Veranstaltungen und Verkehrschaos

Ein weiteres Spannungsfeld wird durch die anstehenden Veranstaltungen geschaffen. Vom 12. bis 17. Mai findet rund um den Wörthersee die XS-Carnight in Reifnitz statt. Hier ist mit Verkehrsverzögerungen in Klagenfurt und Umgebung zu rechnen. Auch die Vorbereitungen und der Eurovision Song Contest in Wien am 14. und 16. Mai sorgen für zusätzliche Straßensperrungen, insbesondere rund um die Ringstraße und die Stadthalle. Wer es schafft, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, wie die U-Bahn, sollte das unbedingt in Betracht ziehen, denn die Parkgaragen in der Stadt sind zwar geöffnet, aber durchaus betroffen von den Menschenmassen.

Am Sonntag, dem 17. Mai, wird der Salzburg Marathon für weitere Herausforderungen im Straßenverkehr sorgen. Hier wird es umfangreiche Sperren und Umleitungen in der Innenstadt geben, insbesondere in den Bereichen Mirabell, Staatsbrücke und Salzachkai. Wer also am Sonntag in Salzburg unterwegs sein möchte, sollte sich darauf einstellen, dass die Stadt nicht gerade einladend für Autofahrer sein wird. Ein Sonderfahrplan für die öffentlichen Verkehrsmittel von 7 bis 15 Uhr könnte hier eine sinnvolle Alternative sein.

Die Rettungsgasse nicht vergessen!

Ein wichtiger Hinweis: Bei stockendem Verkehr gilt es, die Rettungsgasse korrekt zu bilden. Das ist nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern kann im Ernstfall Leben retten. Strafen bis zu 2.180 Euro sind keine Seltenheit, wenn man Rettungskräfte behindert. In Österreich sowie in vielen umliegenden Ländern wie Deutschland oder der Schweiz ist diese Regelung verpflichtend. Man sollte also auf keinen Fall vergessen, dass im Falle eines Staus die Rettungsgasse gebildet werden muss – der Pannenstreifen ist in anderen Ländern oft nicht die Lösung.

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Für alle, die sich auf die Reise vorbereiten, bleibt nur zu wünschen, dass sie Geduld mitbringen. Egal ob auf den Autobahnen oder in den Städten, das verlängerte Wochenende wird ganz sicher für einige Überraschungen sorgen. Vielleicht ist es ja auch einfach eine gute Gelegenheit, die Zeit im Stau für ein gutes Hörbuch oder ein paar entspannende Minuten zu nutzen. Am Ende des Tages zählt schließlich, dass man ankommt – und vielleicht sogar ein wenig Spaß auf der Reise hat!