Am 11. Februar fand im Veranstaltungszentrum BRUNO in Brunn am Gebirge der „Tut gut!“-Regionalabend statt, der nicht nur die Gesundheitsförderung im Industrieviertel feierte, sondern auch ein Zeichen für das Engagement der Gemeinden setzte. Insgesamt wurden 27 Gemeinden, 17 Vitalküchen, 12 Schulen und 6 Betriebe für ihre herausragenden Leistungen in der Gesundheitsförderung und Prävention ausgezeichnet. Die Verleihung der „Tut gut!“-Plaketten umfasste 17 in Gold, 24 in Silber und 21 in Bronze, die als Anerkennung für die erfolgreichen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung vergeben wurden. Die Marktgemeinde Bad Erlach durfte sich über die Verlängerung ihrer Silberzertifizierung bis 2028 freuen. Dies wurde von Traude Kornhofer (ÖVP) als Ausdruck des Stolzes über das Gesundheitsangebot in der Gemeinde hervorgehoben, während Landesrat Anton Kasser (ÖVP) den 62 ausgezeichneten Institutionen zu ihrem wertvollen Beitrag zur Gesundheitskompetenz in der Region gratulierte (Mein Bezirk).

Die Veranstaltung war nicht nur eine Preisverleihung, sondern auch eine Plattform für persönliche Gespräche und den Austausch von Erfahrungen. Geschäftsführer Erwin Zeiler betonte die Bedeutung des regionalen Engagements für ein gesundes Miteinander. Zudem sorgte der Mentalexperte Manuel Horeth mit Humor und Mitmach-Experimenten für gute Stimmung und regte die Teilnehmer zum Nachdenken über ihre Gesundheitsgewohnheiten an. Das Programm von „Tut gut!“ zielt darauf ab, die Lebensqualität zu verbessern, die Lebensjahre in Gesundheit zu erhöhen und das Gesundheitssystem zu unterstützen (NÖ tut gut!).

Die Rolle der Kommunen in der Gesundheitsförderung

Kommunen spielen eine entscheidende Rolle in der Gesundheitsförderung und Prävention, indem sie die zentralen Lebensbedingungen der Menschen gestalten. Gemäß Artikel 28 Abs. 2 Satz 1 und 2 des Grundgesetzes sind sie dafür verantwortlich, gesundheitsfördernde Entwicklungsprozesse zu initiieren, zu koordinieren und zu leiten. Insbesondere in Kitas und Schulen haben sie einen maßgeblichen Einfluss auf die Rahmenbedingungen, die den Kindern und Jugendlichen zugutekommen.

Gesundheitsfördernde Lebensbedingungen müssen allen Menschen zugänglich sein, insbesondere jenen in belastenden Lebenssituationen oder mit gesundheitlichen Risiken, wie Arbeitslosen oder älteren Menschen. Durch die Förderung von gesundheitlicher Chancengleichheit tragen Kommunen dazu bei, dass jeder die Möglichkeit hat, ein gesundes Leben zu führen. Die Unterstützung durch gesetzliche Krankenkassen ist dabei unerlässlich und erfordert einen datengestützten Nachweis des Bedarfs, was die Bedeutung von Gesundheits-, Sozial- und Umweltberichterstattung unterstreicht (GKV-Bündnis für Gesundheit).

Zusammenfassend zeigt der „Tut gut!“-Regionalabend, wie wichtig es ist, lokale Initiativen zur Gesundheitsförderung zu unterstützen und zu würdigen. Das Engagement der Gemeinden ist ein wesentlicher Schritt in Richtung einer gesünderen Gesellschaft, und die Auszeichnungen sind eine wertvolle Anerkennung für all jene, die sich tagtäglich für das Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen.

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