Klaus Garstenauer: Ein Pionier geht neue Wege bei den ÖBB
Heute ist der 25.06.2026 und in Wiener Neustadt gibt es Neuigkeiten aus der Welt der ÖBB. Klaus Garstenauer, ein Name, der seit 1997 mit der Österreichischen Bundesbahnen untrennbar verbunden ist, hat beschlossen, seine Funktion als Vorstand der ÖBB-Personenverkehr AG zum 31.12.2026 zu beenden. Dies geschieht auf eigenen Wunsch, um eine internationale Aufgabe außerhalb des Konzerns anzutreten. Ein mutiger Schritt, könnte man sagen, und ein ganz natürlicher Teil eines Lebens, das oft nach neuen Herausforderungen strebt.
Die Bekanntgabe seines Abschieds kam während einer Aufsichtsratssitzung, und da wurde klar, welch bedeutende Rolle Garstenauer in der Entwicklung der ÖBB-Personenverkehr AG gespielt hat. Über 17 Jahre war er in Führungsverantwortung tätig, davon sieben Jahre im Vorstand. Unter seiner Leitung hat sich das Unternehmen zur wirtschaftlichen Stütze des gesamten ÖBB-Konzerns entwickelt. Garstenauer hat die Modernisierung der Fahrzeugflotte maßgeblich geprägt und das umfangreichste Fahrzeugbeschaffungsprogramm der Unternehmensgeschichte initiiert. Respekt dafür!
Ein Blick auf Garstenauers Werdegang
Der gebürtige Oberösterreicher hat eine beeindruckende Karriere hingelegt. Nach dem Abschluss der Maschinenbau-HTL und eines BWL-Studiums an der Wirtschaftsuniversität Wien sowie einem Fahrdienstleiterkurs bei der ÖBB begann er 1997 bei der ÖBB-Infrastruktur AG. Da war er nicht nur ein frischer Wind, sondern auch ein kreativer Kopf, der am Aufbau der Streckenkostenrechnung mitwirkte und das Infrastruktur-Benützungsentgelt konzipierte und einführte. Ein echter Pionier, könnte man sagen!
Seine Reise führte ihn von 2006 bis 2009 zu Thales Austria GmbH, wo er in verschiedenen Vertriebsfunktionen tätig war. Dort war er nicht nur für den heimischen Markt verantwortlich, sondern auch international aktiv – ein echter Grenzgänger im besten Sinne. Doch die ÖBB blieben seine Leidenschaft. Von April 2009 bis September 2019 war er Bereichsleiter für Nah- und Regionalverkehr und sorgte dafür, dass alles rund lief – von Verkehrsdiensten bis hin zur Erneuerung des Fuhrparks. Garstenauer führte rund 1.300 ÖBB-Zugbegleiter mit dem Fokus auf einen fahrgastorientierten und wirtschaftlichen Einsatz. Das klingt nach einer Menge Verantwortung!
Ein Abschied mit Nachhaltigkeit
Mit Garstenauers Ausscheiden wird das Vorstandsteam nun von Sabine Stock und Othmar Frühauf gebildet. Seine Position wird nicht nachbesetzt, was auch darauf hindeutet, dass die ÖBB auf eine schlanke, effektive Führung setzen. Und das in Zeiten, in denen die ÖBB 559 Millionen Fahrgäste beförderten und rund 79 Millionen Tonnen Güter transportierten! Beeindruckend, oder? Zudem stammen der Strom für Züge und Bahnhöfe zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Das ist nicht nur zukunftsorientiert, sondern lässt auch das Herz eines jeden Klimaschützers höher schlagen.
Die Pünktlichkeit der ÖBB im Personenverkehr liegt bei stolzen 94,1 Prozent. Das spricht für sich! Jährliche Investitionen von über 5 Milliarden Euro in die Bahninfrastruktur und Flotte zeigen, dass die ÖBB nicht nur reden, sondern auch handeln. Über 48.000 Mitarbeiter:innen, darunter 2.145 Lehrlinge, sorgen dafür, dass täglich mehr als 1,5 Millionen Fahrgäste sicher ans Ziel kommen. Die ÖBB gelten nicht umsonst als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen im Mobilitäts- und Logistikbereich. Ein passendes Erbe, das Garstenauer hinterlässt.
Ein Abschied ist nie einfach, aber mit einem solch beeindruckenden Lebenswerk kann Klaus Garstenauer mit Stolz auf seine Zeit bei den ÖBB zurückblicken. Die nächste Herausforderung wartet bereits, und wir dürfen gespannt sein, wohin seine Reise ihn führen wird.
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