Am 15. Juli 2026 ist es endlich so weit: Die Stadtgemeinde Neunkirchen ehrt Leopold Spreitzhofer, den ehemaligen Feuerwehrchef von Mollram, mit der Ehrennadel in Gold. Eine Auszeichnung, die mehr als nur ein Stück Metall ist. Es ist Anerkennung für über 40 Jahre unermüdlichen Einsatz im Feuerwehrwesen – ein echter Grund zum Feiern! Die Verleihung findet im Rahmen des Sommerfestes der Feuerwehr Mollram statt. Und wenn ich mir das so vorstelle, dann wird das sicher ein Fest, das die Herzen höher schlagen lässt!

Leopold Spreitzhofer trat am 31. Dezember 1985 der Feuerwehr Mollram bei und hat seither eine beeindruckende Karriere hingelegt. Es war nicht nur ein schnelles „Hallo“ und „Tschüss“ – er engagierte sich von Anfang an aktiv und absolvierte zahlreiche Ausbildungen. 2004 wurde er zum Kommandantenstellvertreter gewählt, und 2006 übernahm er dann das Zepter als Feuerwehrkommandant. Ein Amt, das er bis zum Jahr 2026 ausübte. Da kann man wirklich von einer Ära sprechen! Stadtrat Heinz Past von der ÖVP drückt es treffend aus: Die Ehrung ist mehr als gerechtfertigt, sie ist ein echtes Zeichen der Wertschätzung für all das, was Spreitzhofer für die Feuerwehr und die Gemeinde geleistet hat.

Ein Rückblick auf 20 Jahre Kommandantenamt

Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen-Mollram am 30. Januar 2026 markierte einen bedeutenden Wechsel. Nach 20 Jahren übergab Spreitzhofer das Kommando an Christian Heiss. Ein Schritt, der nicht nur für Spreitzhofer, sondern auch für die gesamte Feuerwehr von Bedeutung ist. Es ist nicht einfach, ein solches Erbe anzutreten, aber Heiss bringt frischen Wind – das können wir uns sicher vorstellen! In einem Rückblick auf das Jahr 2025 wurden 30 Einsätze dokumentiert, darunter 24 technische Einsätze, fünf Brandeinsätze und eine Brandsicherheitswache. Ein beeindruckendes Engagement von 572 Kameradinnen und Kameraden, die insgesamt 2.322 ehrenamtliche Stunden geleistet haben. Das sind Zahlen, die für sich sprechen!

Die Feuerwehr in Österreich hat im Jahr 2025 übrigens eine spannende Entwicklung durchlebt. Die Einsatzzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Gründe dafür sind vielfältig, unter anderem blieben uns starke Unwetter wie 2024 erspart. Insgesamt gab es 254.598 Einsätze, was einen Rückgang von 84.918 im Vergleich zu 2024 bedeutet. Dennoch bleibt die Zahl der aktiven Mitglieder der Feuerwehren stabil – es gibt mittlerweile über 357.000 Feuerwehrmitglieder in ganz Österreich. Und das ist doch ein Grund zur Freude! Besonders erfreulich ist der Anstieg des Frauenanteils auf 11% der Gesamtmannschaft. Die Entwicklung zeigt, dass die Feuerwehr mehr denn je ein Spiegelbild unserer Gesellschaft ist.

Leopold Spreitzhofer hat nicht nur eine Feuerwehr geleitet, er hat mit seinem Einsatz und seiner Leidenschaft ein Stück Gemeinschaft geprägt. Wenn wir beim Sommerfest auf ihn anstoßen, dann tun wir das nicht nur auf seine Verdienste, sondern auch auf das, was er für uns alle bedeutet hat. Auf viele weitere Jahre voller Feuerwehrgeist!

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