Heute ist der 20.06.2026 und in Wiener Neustadt tut sich so einiges in der Welt des Gemüses. Alte Sorten, die oft im Schatten der modernen Hybriden stehen, erleben ein Comeback, das nicht nur Gärtnerherzen höher schlagen lässt. In Wiesmath, nur einen Katzensprung entfernt, betreiben Yannais Garcia und Joachim Höllwieser das Casa Yanni’s Gemüsegartl. Hier wird seit etwa vier Jahren eine kleine, aber feine Oase für alte Sorten geschaffen – und das ganz im Zeichen des biologischen Anbaus mit einem Hauch karibischen Einflüssen. Wer denkt, dass alte Sorten nur langweilige Gemüse sind, der irrt sich gewaltig!

Die Palette reicht von Wurzelgemüse wie Topinambur und Petersilienwurzel bis hin zu schmackhaften Tomatensorten wie der Berner Rose und der Black Cherry. Und hey, wusstest du, dass das Okra – eine der ältesten Kulturpflanzen – ursprünglich aus Afrika stammt? Es hat sich mittlerweile fast überall verbreitet, nicht zuletzt aufgrund der Klimaerwärmung. Das ist schon irgendwie faszinierend, oder? Die alten Sorten sind nicht nur gentechnikfrei, sondern auch robuster und geschmacklich oft überlegen. Klar, sie benötigen etwas länger zum Reifen, aber das Warten lohnt sich definitiv!

Die Bedeutung alter Sorten

Alte Sorten sind nicht einfach nur ein Trend. Sie bieten eine Samenfestigkeit, die die Wiederverwendung der Samen ermöglicht und so zur Erhaltung der Genetik beiträgt. Während die modernen F1-Hybridsorten ihre Eigenschaften bei Nachzucht verlieren, bleibt das Erbe der alten Sorten lebendig. Das ist nicht nur für Hobbygärtner von Bedeutung, sondern auch für Bio-Betriebe, die zunehmend auf diese Vielfalt setzen. Der Fokus auf alte Sorten wächst, vor allem in der Gourmet-Küche, wo der Geschmack oft den Unterschied macht!

Aber es gibt ein Problem: Schätzungen zufolge sind seit 1900 etwa 75% der alten Kulturpflanzen verloren gegangen. Das Angebot an samenfesten Sorten wird immer kleiner, und viele dieser Schätze sind im Handel nicht mehr erhältlich. Es ist also an der Zeit, aktiv zu werden! Tipps aus der Community: kauft keine Hybridsorten, setzt auf Bio-Saatgut und lasst die Pflanzen nicht gleich wieder ausreißen. Aus dem Samen, den man selbst anpflanzt, kann so viel mehr werden!

Vielfalt entdecken

Ein ganz besonderer Ort, um alte Gemüsesorten zu entdecken, ist der „Garten des Lebens“. Hier gibt es eine Vielzahl an alten und samenfesten Gemüsesorten, darunter auch Bohnen und historische Salate. Die Anbauweise erfolgt ökologisch und nach Permakulturprinzipien – einfach toll! Für alle, die sich für die Erhaltung dieser Sorten einsetzen möchten, gibt es die Möglichkeit, Saatgut über den Online-Shop zu beziehen. Und das Beste daran? Alle angebotenen Sorten sind nachbaufähig und vermehrbar.

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Wer jetzt Lust auf ein bisschen Experimentieren hat, dem sei das Rezept für Grünkohl-Chips ans Herz gelegt: Einfach die Blätter zerkleinern, mit etwas Öl, Salz und Pfeffer marinieren und bei 180° für 8–10 Minuten ins Backrohr schieben. Danach auskühlen lassen und genießen – ein gesunder Snack, der es in sich hat!

Wer mehr über alte Gemüsesorten erfahren möchte, findet auf alte-gemuesesorten-erhalten.de zahlreiche Informationen und Anregungen. Es lohnt sich, in die Welt der alten Sorten einzutauchen. Denn wer weiß, vielleicht ist das nächste große Gemüse-Highlight nur einen Samen entfernt!

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