Heute ist der 10.05.2026 und die Luft in Waidhofen an der Ybbs ist durchzogen von der Aufregung eines großartigen Leichtathletik-Events. Die Athleten haben sich so richtig ins Zeug gelegt, und die Zuschauer waren schlichtweg begeistert. Bei den Österreichischen Meisterschaften im Langstaffellauf wurde Geschichte geschrieben – und das gleich mehrfach! Vor allem die Damen des ULC Riverside Mödling haben mit ihrer 4×400-Meter-Staffel für Furore gesorgt. Mit einer neuen Startläuferin, Jasmin Ungersböck, und einer grandiosen Zeit von 3:42,45 Minuten haben sie den fast 50 Jahre alten Vereinsrekord des KLC aus dem Jahr 1977, der bei 3:45,0 Minuten lag, unterboten. Das sind fast acht Sekunden schneller als im Vorjahr – einfach unglaublich!

In der Staffel standen Muriel Wohlrab, Klara Dünser und Anja Dlauhy an der Seite von Jasmin, und zusammen haben sie den Platz auf dem Siegertreppchen geholt. Silber ging an den KLC, und Bronze sicherte sich die DSG Wien. Es war ein spannendes Rennen, das die Zuschauer in seinen Bann zog. Auch die Herren waren nicht zu bremsen. Der ULC Linz Oberbank sicherte sich den Sieg in der 4×400-Meter-Staffel mit einer Zeit von 3:13,82 Minuten, während die TGW Zehnkampf-Union und der ULC Riverside Mödling die Medaillenplätze komplettierten.

Der Langstaffellauf in voller Pracht

Doch nicht nur die 4×400-Meter-Staffeln sorgten für Aufsehen. Bei den Frauen über 3×800 Meter konnte die Union St. Pölten triumphieren. Mit einer Zeit von 6:48,23 Minuten sicherten sich Pauline Czaika, Sarah Führer und Sandra Schauer den Meistertitel. Auch hier war die Konkurrenz stark, mit Union Salzburg Leichtathletik und SVS-Leichtathletik, die sich die weiteren Medaillen schnappte. Bei den Herren setzte sich der KSV Alutechnik durch, und Daniel Karner, Elias Pölzl und Anton Seiler zeigten eine beeindruckende Leistung mit 7:37,41 Minuten.

Und es kam noch besser: Daniel Schaufler von LAC Waidhofen/Ybbs unterbot das U18-EM-Limit über 2000 Meter Hindernis mit einer tollen Zeit von 5:59,38 Minuten. Da kann man nur den Hut ziehen! Florian Huemer und Leo Gröbner-Weizenauer von LAC BMD Amateure Steyr folgten ihm auf dem Podest. Eulalie Martin von UAB Athletics ließ in der weiblichen U18 nichts anbrennen und sicherte sich mit 7:17,11 Minuten den Meistertitel, während Liliane Marie Hartl und Laura Pumberger die weiteren Plätze belegten.

Ein Blick auf die 4×400-Meter-Staffel

Die 4×400-Meter-Staffel ist nicht nur eine der spannendsten Disziplinen im Leichtathletik-Zirkus, sondern auch ein echtes Team-Event. Der Staffellauf vereint Schnelligkeit, Taktik und eine gehörige Portion Teamgeist. Jeder Läufer bringt seine eigene Stärke ein, und oft entscheidet der letzte Wechsel, wer den Sieg nach Hause bringt. Die Strategie, wer wann an den Start geht, ist entscheidend, und in der Regel sind die ersten Läufer dafür verantwortlich, das Team in eine gute Position zu bringen.

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Die Passage zwischen den Wechseln ist immer ein aufregender Moment. Der Druck lastet auf den Athleten, und jeder Wechsel muss wie am Schnürchen klappen, um Zeit zu sparen. Die Zuschauer fiebern mit, und die Stimmung ist oft zum Greifen nah, wenn die Athleten zum Schlusssprint ansetzen. Die 4×400-Meter-Staffel ist also nicht nur eine Frage der Geschwindigkeit, sondern auch des Geschicks – und das haben die Damen aus Mödling eindrucksvoll bewiesen.

Insgesamt zeigt dieser Wettkampf einmal mehr, wie vielfältig und spannend die Leichtathletik ist. Die Athleten haben nicht nur ihre persönlichen Bestleistungen übertroffen, sondern auch die Zuschauer mit ihrem Einsatz und ihrer Leidenschaft mitgerissen. Ein Event, das in die Geschichtsbücher eingehen wird!