Heute ist der 27.06.2026 und die Temperaturen in Österreich zeigen sich von ihrer extremen Seite. Die aktuelle Hitzewelle bringt uns an diesem Samstag, dem Siebenschläfertag, bis zu 39 Grad! Das ist schon ordentlich heiß, wenn man bedenkt, dass am Freitag in Bad Deutsch-Altenburg bereits 37,8 Grad gemessen wurden. Ein Rekord im Juni liegt bei 38,6 Grad, aufgestellt am 20.06.2013 in Waidhofen an der Ybbs. Diese Woche ist also wirklich etwas ganz Besonderes – da kann man nur hoffen, dass man einen schattigen Platz findet oder gleich ins kühle Nass hüpft!

Landesweit werden Höchstwerte zwischen 32 und 39 Grad erwartet. Das bedeutet, dass in allen Bundesländern die 35-Grad-Marke überschritten wird. Selbst in 2000 Metern Höhe, wo man normalerweise eine kühle Brise erwarten würde, liegen die Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad. Das ist nicht nur für uns Menschen eine Herausforderung, sondern auch für die Natur. Ab Mittag sind Quellwolken angesagt und es könnte teils heftige Gewitter geben, besonders vom Montafon bis zu den Hohen Tauern. Das Wetter am Siebenschläfertag ist ja bekannt dafür, die kommenden sieben Wochen zu beeinflussen. Eine spannende Sache, wenn man bedenkt, was uns da noch blüht!

Hitzewelle auf dem Höhepunkt

Am Sonntag erreicht die Hitzewelle dann ihren Höhepunkt mit Temperaturen zwischen 34 und 40 Grad. Besonders der Osten wird in dieser Zeit ordentlich schwitzen. Der Wetterdienst „GeoSphere Austria“ warnt ab Mittag vor Schauern und Gewitter im Bergland, speziell zwischen Vorarlberg und Obersteiermark. Und die nächsten Tage? Die bringen weiterhin hochsommerliche Temperaturen von 25 bis 40 Grad. Gewitter sind vor allem in Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich, Osttirol und Oberkärnten zu erwarten. Für die Osthälfte könnte es am Dienstag sogar bis zu 38 Grad heiß werden, während der Westen eher mit Wolken und kräftigen Regenschauern zu kämpfen hat.

Ein Blick auf den Mittwoch zeigt uns, dass sich die Gewitter von Westen her auf alle Landesteile ausbreiten werden. Nur im Osten, am Alpenostrand und im Südosten bleibt es zunächst trocken. Aber auch da wird der Schweiß laufen, denn die Höchsttemperaturen sinken nur auf 19 bis 36 Grad, begleitet von Niederschlägen.

Klimawandel und Wetterextreme

Doch was hat diese Hitze mit dem Klimawandel zu tun? Eine ganze Menge, wie Experten betonen. Wetterextreme nehmen zu und das hängt eng mit der menschengemachten Klimakrise zusammen. Die Erde wird immer wärmer, was mehr Energie in unser Weltwettersystem bringt. Das äußert sich in Starkregen, heftigen Stürmen und verheerenden Fluten. Die Ozeane sind derzeit so warm wie nie seit Beginn der Messungen in den 1950er Jahren. Diese steigenden Wassertemperaturen begünstigen Extremwetterereignisse wie Wirbelstürme und Starkregen. Wissenschaftler und Organisationen wie Greenpeace warnen seit Jahrzehnten vor den Auswirkungen der Klimakrise auf unser Wetter.

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Der Weltklimabericht des IPCC hat mittlerweile klare quantitative Aussagen über den Zusammenhang zwischen Klimawandel und extremen Wetterereignissen bestätigt. Wetterlagen wie Regen, Hitze oder Kälte halten sich länger über bestimmten Regionen, was uns die kommenden Wochen wohl auch spüren lassen wird. Der Jetstream, dieser starke Windstrom, wird durch die globale Erwärmung langsamer. Das führt zu extremerem Wetter und erhöhten Risiken für Fluten, Hitzewellen und andere Katastrophen. Es ist also nicht nur eine Hitzewelle, die uns hier trifft, sondern ein Zeichen der Zeit.

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