Am Samstagabend, dem 20. Juni 2026, wurde die Ruhe in Waidhofen an der Thaya jäh unterbrochen. Ein Stromausfall legte Teile des Bezirks lahm, und die Ursache war eine Störung in einer Trafostation, die sich in der Nähe des Landesklinikums befindet. Um etwa 19.30 Uhr kam es zu einer Rauchentwicklung, die sofort die Alarmglocken läuten ließ. Netztechniker waren gefordert, um schnellstmöglich Umschaltungen im Stromnetz vorzunehmen und um die Sicherheit der Anlage zu gewährleisten. Man wollte ja schließlich keine weiteren Schäden riskieren!

Die Auswirkungen waren spürbar – sowohl in privaten Haushalten als auch in öffentlichen Einrichtungen. Das Landesklinikum sah sich gezwungen, auf eine Notstromversorgung umzustellen. Glücklicherweise waren die Sicherheitsvorkehrungen so gut, dass der Krankenhausbetrieb weitgehend ohne größere Einschränkungen aufrechterhalten werden konnte. Die Patientenversorgung und die medizinische Infrastruktur blieben somit gesichert, was für alle Beteiligten eine große Erleichterung war.

Techniker und Feuerwehr im Einsatz

Die Techniker arbeiteten schnell und konzentriert daran, das Problem zu beheben. Nach einer ersten Erkundung stellte sich heraus, dass der Traforaum beim Eintreffen der Einsatzkräfte mit dunklem Rauch gefüllt war. Ein Atemschutztrupp wurde ins Innere geschickt, um die Lage zu sondieren und die Brandgefahr zu überprüfen. Es war ein Wettlauf gegen die Zeit, denn die Sicherheit der Patienten war oberstes Gebot. Mit einer Wärmebildkamera konnten die Einsatzkräfte die Wärmeentwicklung in einem der Schaltschränke erkennen und reagierten prompt.

Unterstützung erhielt das Klinikteam von der Freiwilligen Feuerwehr Waidhofen an der Thaya, die mit 20 Mitgliedern und verschiedenen Fahrzeugen vor Ort war. Auch der Bürgermeister Josef Ramharter ließ es sich nicht nehmen, sich ein Bild von der Situation zu machen. Nach etwa zwei Stunden intensiver Arbeit war die Stromversorgung des Krankenhauses durch die EVN unterbrochen worden, doch das Notstromaggregat des Landesklinikums funktionierte einwandfrei. Ein Großstromerzeuger mit 400 kVA wurde zur Unterstützung herangezogen und an das Hausnetz angeschlossen. So konnte die Gesamtversorgung des Krankenhauses sichergestellt werden.

Stromausfall im Krankenhaus – Herausforderungen und Lösungen

Ein Stromausfall ist für ein Krankenhaus eine heikle Angelegenheit. Die Wiederherstellung des Betriebs erfolgt nicht einfach auf einen Schlag. Ganz im Gegenteil: Die Systeme werden nacheinander gestartet, um Überlastungen zu vermeiden. Es gibt einen klaren Ablauf, der im Voraus definiert ist. Während dieser Übergangsphase müssen Stabilität von Strom-Spannung und Frequenz aufrechterhalten werden – eine echte Herausforderung! Das Landesklinikum konnte sich also auf ein gut durchdachtes Konzept verlassen.

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Die Notstromversorgung ist in drei Bereiche gegliedert: Lebenssicherheit, kritische Bereiche und Ausstattung. Dazu zählen unter anderem Notbeleuchtung, Intensivstationen und Klimaanlagen. Im Notfall könnte sogar eine Evakuierung des Krankenhauses notwendig werden, was für alle Beteiligten eine enorme Belastung darstellt. Funktionierende Protokolle für Patiententransporte und die Kommunikation mit Rettungsdiensten sind in solchen Krisensituationen unverzichtbar.

Am Ende rückten die Einsatzkräfte um 22:04 Uhr wieder ab, nachdem sie alles unter Kontrolle hatten. Der Stromausfall in Waidhofen an der Thaya mag zwar ein vorübergehendes Ärgernis gewesen sein, doch die schnelle Reaktion und die hervorragende Zusammenarbeit der Techniker, Feuerwehr und Krankenhausmitarbeiter haben dafür gesorgt, dass die Situation gut gemeistert wurde. Und das lässt uns doch alle ein bisschen aufatmen!

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